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Caravan-Urlaub – vermeiden Sie diesen Anfänger-Fehler

ADAC warnt  

Caravan-Urlaub – vermeiden Sie diesen Anfänger-Fehler

29.07.2020, 17:33 Uhr | mid, mab, t-online

. Urlaub mit dem Caravan: Besonders einen Fehler sollten Anfänger vermeiden, rät der ADAC. (Quelle: dpa/tmn/Hauke-Christian Dittrich)

Urlaub mit dem Caravan: Besonders einen Fehler sollten Anfänger vermeiden, rät der ADAC. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/tmn)

Der erste Urlaub mit dem Caravan: Alles ist neu, alles ist ungewohnt. Da passieren natürlich auch Fehler. Einige von ihnen sind unproblematisch. Einen sollten Sie aber unbedingt vermeiden, sagt der ADAC.

Selbst für Erfahrene sind Fahrten mit dem Gespann über Bergpässe eine echte Herausforderung, an die sich Anfänger nicht heranwagen sollten. Der ADAC empfiehlt, steile und lange Pässe zu meiden und besser einen Umweg in Kauf zu nehmen. Wenn sich die Bergetappe nicht vermeiden lässt, starten Sie in den frühen Morgenstunden oder vor Sonnenaufgang. Dann sind die teils engen Straßen noch leer. Nutzen Sie möglichst ein Auto mit Automatik-Getriebe und Berganfahrhilfe – das erleichtert die Fahrt.

Behalten Sie beim Bergauffahren die Temperaturanzeige fürs Kühlwasser im Auge. Gerät der Zeiger in den roten Bereich, muss man sofort anhalten und den Motor auskühlen lassen. Auch Kupplung und Bremsen können zu heiß werden, wenn man sie im Kolonnenverkehr öfter schleifen lassen muss. Das gilt vor allem beim Bergabfahren. Dann lässt die Bremskraft nach und der Bremsweg verlängert sich zusätzlich.

Sportliche Fahrweise vermeiden

Vielen Wohnmobil-Anfängern sei nicht bewusst: Sie fahren einen kleinen Lastzug, so der Verkehrsclub. "Deshalb ist eine sportliche Fahrweise tabu", betont der ADAC. Das Auto beschleunigt nur zäh, und Überholvorgänge dauern wesentlich länger als ohne Anhänger. Vorausschauendes Fahren ist besonders wichtig: langsam anfahren, weich bremsen.

Was Sie in Kurven beachten sollten

Vorsicht in Kurven: Die Fliehkraft zieht den Anhänger nach außen. Besonders gefährlich für Gespanne ist Seitenwind. Auf Brücken spürt man Böen heftiger als sonst, auch jeder Bus oder Lkw versetzt dem Caravan beim Vorbeifahren einen Stoß. Sollte der Caravan trotz aller Vorsicht ins Schlingern kommen, hilft nur ein kräftiger Tritt aufs Bremspedal. Bei gewölbter Fahrbahn neigt sich ein hoher Anhänger manchmal so sehr zur Seite, dass er Laternen, Bäume oder Hauskanten streifen kann.

Häufig vergessen Anfänger die Höhe und Breite des Anhängers. Und das kann vor allem in Tunneln zum Problem werden. Außerdem sind auf Autobahnraststätten die Wege zu den Pkw-Parkplätzen oft mit einem Metallgestänge überdacht. Um es nicht umzureißen, sollten Sie unbedingt der Caravanbeschilderung folgen und dort parken – auf Lkw-Parkplätzen haben Caravan-Urlauber aber nichts zu suchen.

Bedenken Sie die Zuladung

Immer wieder wird beim Packen die Zuladung überschritten. Das kann gerade im Ausland zu empfindlichen Strafen führen und auch das Zugfahrzeug überfordern. Der ADAC empfiehlt, den Caravan so zu wählen, dass seine zulässige Gesamtmasse etwa 200 kg unter der maximal erlaubten Last des Zugfahrzeugs bleibt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur mid

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