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Der Leuchtturm in der Informationsflut

  • Florian Harms
Von Florian Harms

28.11.2018Lesedauer: 4 Min.
Der Newsroom von t-online in Berlin-Mitte.
Der Newsroom von t-online in Berlin-Mitte. (Quelle: T-Online-bilder)
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Die Welt ist unĂĽbersichtlich geworden, deshalb braucht es mehr guten Journalismus. Den wollen wir Ihnen auf t-online.de bieten. Dabei haben wir uns vier Prinzipien verschrieben.

Liebe Leserinnen und Leser,

diesen Text lesen Sie an einem besonderen Ort: Er ist der erste Beitrag im neuen Redaktions-Blog von t-online. An dieser Stelle wollen wir Ihnen ab jetzt regelmäßig Einblicke in unsere Arbeit geben – sowohl in unsere rund 80-köpfige Redaktion in Berlin als auch in unseren Standort in Frankfurt am Main, wo unsere rund 100 Produkt-, Projekt- und IT-Entwickler daran arbeiten, t-online.de auf allen Kanälen noch attraktiver und angenehmer nutzbar zu machen.

Als wir vor anderthalb Jahren unseren neuen Newsroom in Berlin-Mitte eröffnet haben, konnten wir auf einer starken Basis aufbauen: t-online.de besitzt schon jetzt die größte digitale Reichweite aller deutschen Medien und erreicht im Internet sowie auf den 4.700 Public-Video-Screens von Ströer in Innenstädten, Bahnhöfen und Einkaufszentren monatlich 47 Millionen Menschen, also mehr als die Hälfte der Bundesbevölkerung. Mit dieser enormen Reichweite im Rücken wollen wir t-online.de (das im Übrigen nicht mehr zur Telekom gehört) nun zu einer führenden publizistischen Stimme entwickeln.

Wir denken: Unsere vielen Stammnutzer haben ein herausragendes redaktionelles Angebot verdient. Sie stehen ganz klar im Vordergrund unserer Arbeit. Zudem haben trotz der Medienvielfalt hierzulande viele Menschen ein wachsendes BedĂĽrfnis nach fundierter Information. Sie dĂĽrsten nach mehr Fakten, mehr Einordnung, mehr Orientierung. Wir wollen eine Antwort darauf geben und haben uns dabei vier Prinzipien verschrieben:

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Erstens soll unsere Perspektive als Journalisten so oft wie möglich der unserer Leserinnen und Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer entsprechen. Wir wollen nicht aus dem Elfenbeinturm oder von der Kanzel herab berichten, sondern uns jeden Tag selbst fragen: Was wollen unsere Nutzer wirklich wissen? Das bedingt, dass wir Ihnen auf Augenhöhe begegnen und den Dialog mit Ihnen pflegen: zum Beispiel in unserem Kommentarforum, in Chats, in Antworten auf Ihre E-Mails und in unserem Leserbeirat.

Wir werben um Ihr Vertrauen. Deshalb haben wir uns zweitens vorgenommen, so transparent wie möglich zu arbeiten.

  • Wo möglich, legen wir unsere Quellen offen. Deshalb gibt es unter jedem Artikel auf t-online.de einen Quellenapparat.
  • Wenn wir trotz gewissenhafter Recherche Fehler machen, korrigieren wir diese transparent durch eine Anmerkung unter dem Artikel.
  • Wir wollen strikt zwischen faktenbasierten Berichten einerseits und Meinungsbeiträgen andererseits unterscheiden. Daher sind alle Kommentare, Kolumnen und Gastbeiträge, die die Meinung des jeweiligen Autors wiedergeben, deutlich mit dem magentafarbenen Wort MEINUNG gekennzeichnet. Wir sehen es so: Selbstverständlich mĂĽssen Sie als Leserin und Leser die jeweilige Meinung nicht teilen – aber vielleicht regt diese Sie zum Nachdenken an und erleichtert es Ihnen so, sich Ihre eigene Meinung zu bilden. In diesem Sinne versteht sich t-online.de auch als Debattenforum, in dem unterschiedliche, auch gegensätzliche Meinungen ihren Platz haben, zum Beispiel in unserem beliebten Pro-&-Kontra-Format. Alle anderen Artikel auf t-online enthalten keine Meinung (mehr dazu hier).

Unsere Welt dreht sich allerdings so schnell und ist so unübersichtlich geworden, dass viele Menschen zwischen all den Meldungen, Informationsschnipseln und Postings oft nicht mehr durchblicken. Auch ich fühle mich manchmal "overnewsed but underinformed", wie es der britische Schriftsteller Aldous Huxley einst so treffend formulierte. Populismus, Nationalismus, Extremismus, Migration, Schuldenkrise, Klimakrise, Digitalisierung, der demografische Wandel: Die Probleme unserer Zeit sind so komplex, dass sie sich nicht einfach mit Schlagworten beschreiben lassen; sie verlangen differenzierte Erklärungen.

Auch die Welt des Spitzensports und die bunte Welt der Prominenten hat sich gewandelt, ist zum großen Geschäft geworden. Zugleich freuen wir uns, wenn wir uns zwischen dem hektischen Alltag und den vielen Eilmeldungen aus Washington, Berlin und Peking auch mal unterhalten lassen können. Wenn wir atemlos den Titelkampf in der Bundesliga verfolgen oder fasziniert bestaunen, welche neuen Volten die Stars und Sternchen aus Film, Fernsehen und Showbiz schlagen. Und wir sind dankbar, wenn wir zu all den Themen, die uns im Alltag beschäftigen – von Gesundheit und Geldanlage über Familienleben, Heim und Garten bis zum Urlaub und dem Auto – ansprechende Ratgeber lesen können, die uns Tipps und Entscheidungshilfen geben.

Deshalb glauben wir drittens, dass es nicht ausreicht, wenn wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einfach nur berichten, was in Deutschland und der Welt geschieht. Wir wollen auch versuchen, es Ihnen zu erklären: durch Analysen, Frage-Antwort-Formate, Erklärvideos, Audio-Sendungen oder ausführliche Interviews mit Politikern, Prominenten und Spitzensportlern. Unser Journalismus soll kritisch, aber konstruktiv sein. Einordnend, aber nicht verordnend. Aufklärerisch, aber nicht rechthaberisch. Fokussiert auf Relevanz und Zusammenhänge. So wollen wir t-online.de zu einem Leuchtturm in der Informationsflut entwickeln.

Und zwar auf möglichst vielen Kanälen – so wie es hierzulande kein anderes digitales Medium vermag: im Web, in unseren Apps, in den sozialen Medien, in Sprachassistenten und auf Podcast-Plattformen, auf unseren Video Screens im öffentlichen Raum. Dabei ist viertens klar: Unser Angebot wird niemals fertig sein. Weil unsere Arbeitsweise iterativ ist. Weil wir es als unsere Aufgabe betrachten, unsere Publizistik und unsere Services Tag für Tag immer noch ein bisschen besser zu machen. Damit Sie sich bei uns wohlfühlen und alles bekommen, was Sie benötigen, um gut informiert durch den Alltag zu steuern: präzisen News-Journalismus, anregende Unterhaltung, hilfreiche Ratgeber und Services – wo immer Sie sich gerade aufhalten.

Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem Weg die Treue halten. Und wenn Sie uns sagen, was Ihnen auf t-online.de gefällt – und was nicht, was wir also verbessern sollten. Sie erreichen uns hier.

Zum Abschluss möchte ich Sie herzlich einladen, meinen täglichen Newsletter "Tagesanbruch" zu abonnieren. Dort gebe ich Ihnen jeden Morgen einen kommentierten Überblick über die Lage in Deutschland und der Welt.

Herzliche GrĂĽĂźe,

Ihr Florian Harms
Chefredakteur t-online.de
E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de

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