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Jede zweite Türsicherung ist "mangelhaft"

Einbruchschutz  

Jede zweite Türsicherung ist "mangelhaft"

28.01.2016, 10:28 Uhr | dpa-tmn

Jede zweite Türsicherung ist "mangelhaft". Viele Produkte zur Türsicherung halten Einbrecher nicht ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Produkte zur Türsicherung halten Einbrecher nicht ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Seit Jahren steigt die Zahl der Einbrüche. Viele Menschen rüsten ihre Türen deshalb mit extra Schlössern und Riegeln nach. Doch viele Türsicherungen taugen nichts. Jede zweite fällt im Test mit "mangelhaft" durch.

Für die Februar-Ausgabe ihres Magazins "test" hat die Stiftung Warentest 15 Türsicherungen untersucht*. Neun davon fielen durch – darunter alle Kastenzusatzschlösser. Einem simulierten Einbruchsversuch hielten sie nicht stand. 

So machen Sie Ihre Türen einbruchsicher

Allerdings erreichten auch einige Produkte die Noten "Sehr gut" und "Gut". Zu den Testsiegern gehören die Querriegelschlösser Abus PR2700 und Econ Sicherheits-Balkenriegel SRB sowie das Econ Stangenschloss VSBR für Geh-Flügel und die Bandsicherungen Ikon 9M08 und Abus TAS 112.

Wichtig ist, dass Tür und Zusatzsicherung zusammen passen. So funktioniere ein Querriegel zwar an einer normalen Tür, nicht aber an einer Altbautür mit zwei Flügeln. Hier brauche man ein Stangenschloss und Bandsicherung. Und an einer Röhrenspantür nutze gar kein Riegel, sondern nur eine Verstärkung mit Metall- und Holzplatten, so die Warentester.

Polizei rät zum Fachbetrieb

Einbrecher haben leichtes Spiel, wenn die Extra-Schlösser und -Riegel nicht zur Tür passen oder diese nicht korrekt installiert wurden. Dann kommen Einbrecher teils in Sekunden durch die Tür.

Laien sind mit der Montage allerdings schnell überfordert, zumal auf den Produktverpackungen oft wichtige Hinweise fehlten. Auf eine gute Montageanleitung sollten Käufer unbedingt achten. In den technischen Unterlagen sollte auch stehen, für welche Arten und Türen sich das Zusatzschloss oder der Riegel eignet.

Die Polizei empfiehlt aber generell die Montage durch einen Fachbetrieb. Bei der Suche helfen die kostenlosen Beratungsstellen zum Einbruchschutz der Polizei weiter. Auch bei den Landeskriminalämter bekommen Interessierte Informationen über Firmen, die Einbruchschutz fachgerecht installieren.

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes rät zudem, vor dem Einbau eines einbruchhemmenden Schlosses zu prüfen, ob die Türkonstruktion ausreichend widerstandsfähig ist. Davon ist abhängig, ob die Zusatzmaßnahmen sich überhaupt installieren lassen.

*Den vollständigen Testbericht können Sie auf den Webseiten der Stiftung Warentest kostenpflichtig herunterladen.

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