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Stichsägen-Test 2016: Eine Säge ist "gefährlicher Schrott"

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Stichsägen bei Stiftung Warentest

25.02.2016, 08:56 Uhr | rw, Stiftung Warentest

Stichsägen-Test 2016: Eine Säge ist "gefährlicher Schrott". 19 Stichsägen im Test: Nicht jede Säge führt den Schnitt präzise. (Quelle: imago/Ralph Peters)

19 Stichsägen im Test: Nicht jede Säge führt den Schnitt präzise. (Quelle: Ralph Peters/imago)

"Gefährlicher Schrott" – so lautet das vernichtende Urteil der Stiftung Warentest über die Stichsäge "GoOn M1Q-GW-70" von Hagebau. Die Billig-Säge blieb nicht die einzige Enttäuschung: Die mit Abstand teuerste unter den 19 getesteten Stichsägen schaltete sich im Langzeittest immer wieder ab. Die zweitteuerste Bügelstichsäge im Test fällt komplett durch - "mangelhaft". Doch es gibt auch Lichtblicke: Zwei Stichsägen sind "sehr gut" und eine "gute" bekommt man schon für 70 Euro.

Zwischen 28 und 545 Euro muss man für Test-Sägen ausgeben. Dass ganz vorne in der Bewertung zwei Produkte aus dem höheren Preissegment landen, mag da nur wenig überraschen. Getestet wurden fünf Sägen in Stabform, zehn Bügelstichsägen und drei Akku-Geräte.

Zwei Stichsägen sind "sehr gut"

Testsieger wurden die stabförmigen Sägen "Festool Trion PS 300 EQ-Plus" für 298 Euro und die "Makita 4351 FCTJ" für 220 Euro. Beide erzielten ein "sehr gutes" Gesamturteil. Verglichen mit dem teuersten Produkt im Test relativieren sich sogar die für eine Stichsäge doch recht hohen Preise für die beiden Profi-Werkzeuge: Die ebenfalls stabförmige "Mafell P 1 cc Maximax" schlägt nämlich sogar mit 545 Euro zu Buche.

Bei ihr trübt nicht nur der hohe Preis das Gesamtbild. "Der sensible Schalter neigt dazu, die Säge des öfteren mitten im Schnitt abrupt zum Stillstand zu bringen", kritisieren die Warentester. Während des Langzeittests habe das die Prüfer so frustriert, dass sie den Schalter mit Klebeband fixierten. Immerhin: Für ein "gutes" Gesamturteil reichte es trotzdem noch.

Stichsäge für 70 Euro schafft im Test ein "Gut"

Das ist allerdings auch für ein Achtel des Preises zu haben, wie die Bügelstichsäge "Einhell RT-JS 85 Red" beweist. Für 70 Euro bekommen Heimwerker mit ihr eine grundsolide Stichsäge. In keiner Testkategorie schneidet die Einhell-Säge schlechter als "befriedigend" ab.

Mehrere Billig-Stichsägen enttäuschen im Test

Nur aufs Geld schauen sollte man beim Kauf aber nicht. An den meisten der sehr günstigen Sägen wird man wenig Freude haben. Bei der mit "mangelhaft" durchgefallenen Hagebau-Stichsäge für 28 Euro ging beim Falltest aus einem Meter Höhe auf Betonboden das Gehäuse zu Bruch, so dass stromführende Teile offen lagen - ein absolutes No-Go.

Auch das zweitgünstigste Gerät im Test - die "MyTool MT-ST 800 E" für 45 Euro - kommt über ein "Ausreichend" nicht hinaus. Sie sägt unpräzise und langsam. Viel zu langsam voran ging es den Testern auch mit der "Skil 4381AA" für 60 Euro. Die drittgünstigste Säge im Test muss sich ebenfalls mit einem "Ausreichend" begnügen.

Teure Stichsägen sind nicht automatisch "gut"

Dass aber auch ein höherer Preis nicht unbedingt für hohe Qualität stehen muss, zeigen die beiden getesteten Stichsägen von Ryobi. Die "RJS 1050-K" fiel mit "Mangelhaft" durch. Sie kostet 110 Euro und war damit die zweitteuerste Bügelstichsäge im Test. 

Auch die Akku-Säge von Ryobi vermochte die Prüfer nicht zu überzeugen. Zwar reichte es noch für ein insgesamt "befriedigendes" Gesamtergebnis. Jedoch hielt der vollgeladene Akku nur vier Minuten. Das ist zu wenig - erst recht für die mit 200 Euro teuerste Akku-Säge im Test. Eine "gute" Akku-Säge gibt es von Bosch: die "PST 18 LI" kostet im Set mit Akku und Ladegerät 180 Euro.

Der vollständige Testbericht erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift "test" (03/2016) und ist bereits unter www.test.de/stichsaege abrufbar.

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