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Hornissennest im Garten – was tun?

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 09.08.2016Lesedauer: 3 Min.
Hornisse in Nahaufnahme
Hornissen können gefÀhrlich sein (Quelle: imago/Blickwinkel)
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Hornissen im Garten rufen bei vielen Menschen mittlere Panikreaktionen aus. Zu groß ist die Angst, von den vergleichsweise großen Brummern gestochen zu werden. Dabei sind Hornissen ziemlich friedliche Genossen und ziehen meist die Flucht vor, sofern man nicht gerade wild auf sie einschlĂ€gt. Die zu den Wespen gehörenden Hornissen haben sogar einen großen Nutzen: Die Insekten machen Jagd auf kleinere Wespen und Bienen. Dadurch bleibt man am Kaffeetisch auf der Terrasse von lĂ€stigen Fluginsekten ungestört. Diese Tipps helfen außerdem gegen Wespen.

Sind Hornissen gefÀhrlich?

Wer sich dennoch von Hornissen bedroht fĂŒhlt und ein Nest auf seinem GrundstĂŒck oder am Haus entdeckt, darf dieses nicht einfach entfernen. Hornissen stehen unter Artenschutz. Die Nester dĂŒrfen daher nicht ohne Genehmigung der Gemeinde oder Stadt zerstört oder umgesiedelt werden, erlĂ€utert der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Sonst drohen hohe Geldbußen.

Zur Beseitigung oder Umsiedlung sollten Hausbesitzer auf jeden Fall einen Experten holen. Den findet man ĂŒber die jeweiligen Naturschutz- oder Umweltbehörden beziehungsweise Naturschutzvereine.


Wespennest erkennen und der Wespenart zuordnen

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Hornissennest im Winter entfernen

Hausbesitzer können auch einfach abwarten. Denn Hornissen sind nur bis etwa Mitte Oktober aktiv. Dann gehen die Arbeiterinnen ein; nur die Königin sucht sich einen Platz zum Überwintern, beispielsweise im Holz eines morschen Baumes oder im Erdreich. Dann lĂ€sst sich das Nest gefahrlos entfernen. Die Stelle sollte anschließend gut geputzt werden, sonst siedelt sich laut BUND im kommenden FrĂŒhjahr dort vielleicht eine neue Königin an – angezogen vom Duft.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist ĂŒbrigens darauf hin, dass kein grundsĂ€tzlicher Anspruch des Nachbars auf Entfernung des Nestes besteht. Man haftet demnach auch nicht fĂŒr das Nest und seine Folgen, sofern man es nicht gezielt und bewusst angesiedelt hat.

Eimer unter das Hornissennest stellen

Nester von Hornissen lassen sich gut von denen anderer Wespenarten unterscheiden: Ihre Ausscheidungen fließen vom Bau herunter und verfĂ€rben das GebĂ€ude. Wer kann, sollte daher einen Eimer mit Katzenstreu direkt darunter stellen beziehungsweise den Boden abdecken.

Nester finden sich oft an alten Schuppen, in Holzverkleidungen an Fassaden oder in VogelnistkĂ€sten. Nester an RolllĂ€denkĂ€sten und unter Dachziegeln sind in der Regel dagegen Bauten von Kurzkopfwespen. Sie können unter UmstĂ€nden sogar die Bausubstanz beschĂ€digen. In diesem Fall sollte man am besten einen Fachmann hinzurufen, der das Nest entfernt. Unbedenklich sind die freihĂ€ngenden Nester von Langkopfwespen an GebĂŒschen oder unter dem Schuppendach.

Wespen zĂ€hlen zur Nahrung fĂŒr Hornissen

Hornissen machen Jagd auf Wespen, Bienen und andere Insekten beziehungsweise Spinnen, mit denen sie ihre Larven fĂŒttern. Daher kann ein Hornissennest in der Nachbarschaft durchaus von Vorteil sein. Zumal Hornissen auch kein Interesse an Kuchen oder anderen SĂŒĂŸigkeiten als Nahrung haben. Den Kaffeeklatsch stören sie also meistens nicht, außer sie entdecken dort andere leckere Wespenarten. Erwachsene Hornissen selbst ernĂ€hren sich von BaumsĂ€ften oder Saft von faulendem Obst auf der Wiese.

Friedliche Koexistenz mit Hornissen

Hornissen greifen niemals grundlos an und ziehen meist die Flucht vor Menschen vor. Dennoch sind Konfliktsituationen besser zu vermeiden. Dabei sollte man beachten, dass Hornissen auch bei Nacht fliegen. Partylichter und Terrassenbeleuchtung können die Insekten daher anziehen – darauf sollte man vorbereitet sein. Der NABU empfiehlt Natriumdampflampen, deren Lichtspektrum fĂŒr nĂ€chtliche Insekten schlecht wahrnehmbar seien.

Hornissenstich ist nicht gefÀhrlicher als Wespenstich

Hornissengift ist ĂŒbrigens nicht gefĂ€hrlicher als Bienen- oder Wespengift – Allergiker natĂŒrlich ausgenommen. Der Hornissenstich kann allerdings als schmerzhafter empfunden werden. Das liegt daran, dass der Stachel einfach dicker ist; außerdem enthĂ€lt das Gift einen bestimmten Stoff, der das Schmerzempfinden steigert.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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