Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten >

Markanter Hingucker: Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

Markanter Hingucker  

Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

09.11.2018, 10:36 Uhr | dpa

Markanter Hingucker: Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019. Sie wurde zum Baum des Jahres 2019 gekürt: die Flatter-Ulme.

Sie wurde zum Baum des Jahres 2019 gekürt: die Flatter-Ulme. Foto: Roloff. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Nah am Wasser gebaut: Die Flatter-Ulme mit ihren markanten Brettwurzeln ist Baum des Jahres 2019. In Feuchtgebieten und Flussauen zu Hause, könne sie als einzige heimische Baumart Wurzeln wie ein Urwaldriese in tropischen Regenwäldern ausbilden, erklärte die Stiftung Baum des Jahres in Berlin.

Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt die Ulme ihren buschigen Blüten, die im Wind flattern. Allerdings gilt ihr feuchter Lebensraum als bedroht, weil viele Auen landwirtschaftlichen Flächen weichen. Heute zählt sie in Deutschland zu den seltenen Baumarten.

Stolze 35 Meter hoch kann eine Flatter-Ulme werden. In Deutschland kommt sie zum Beispiel im Oberrheingraben, entlang der Donau, in der Rhein-Main-Ebene, im Spreewald und an der Mittleren Elbe vor. Doch auch als Parkbaum an Seen ist sie eine Augenweide. Als nützlich gilt sie bei der Renaturierung von Feuchtgebieten. "Nach Jahrhunderten der Lebensraumzerstörung ist es Zeit, die Flatter-Ulme neu ins Bewusstsein von Städteplanern und Forstleuten zu holen", sagte die frisch von der Stiftung benannte Baumkönigin Caroline Hensel. Sie plante, symbolisch eine Flatter-Ulme im Berliner Zoo zu pflanzen.

Gut zu erkennen ist der Baum neben seinen mächtigen Wurzeln auch an den tiefen, archaisch wirkenden Furchen in der Rinde. Die Flatter-Ulme mit ihren eiförmigen und gezackten Blättern liebt Symmetrie: Ihre Zweige stehen wie Leitersprossen von den Ästen ab. Längere Überschwemmungsphasen steckt die Flatter-Ulme locker weg. Auch an trockeneren Standorten kommt sie klar. Nur warm sollte es sein - über 500 Metern Höhe fühlt sich der Baum nicht mehr wohl. Als Nachbarn schätzt er vor allem Stiel-Eichen, Eschen und Berg-Ahorne in Auenwäldern.

Anders als ihren Verwandten, der Berg- und der Feld-Ulme, droht der Flatter-Ulme weniger Schaden durch eine tödliche Pilzkrankheit, die durch Käfer verbreitet wird. Dadurch hat zum Beispiel das wasserreiche Hamburg einen großen Teil seines traditionellen Ulmenbestandes verloren. Inzwischen gibt es Züchtungen, denen der Pilz nichts mehr anhaben kann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Leuchtende Holz-Deko in 3D-Optik, inkl. Fernbedienung
3er-Set nur 12,99 € bei Weltbild
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018