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Mücken vertreiben: Mit diesen Hausmitteln und Tricks bleiben sie fern


Fiese Blutsauger
Was wirklich vor Mücken schützt

t-online, dpa, Frederike Gramm

Aktualisiert am 29.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Mücke sticht Mensch: Verschiedene Öle und Sprays können diese von der Haut fernhalten.Vergrößern des BildesStechmücken beim Menschen: Verschiedene Öle und Sprays können die kleinen Plagegeister von der Haut fernhalten. (Quelle: Andreas Gora/imago-images-bilder)
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Ob mit Licht oder im Dunkeln: Mücken finden ihr Opfer. Wir zeigen Ihnen, welche Mittel die Plagegeister wirklich fernhalten.

In Deutschland leben über 50 Arten von Mücken. Allerdings stechen nur die Weibchen. Und nicht alle Arten sind dazu fähig. Die Weibchen brauchen Proteine und Nährstoffe von den Menschen, damit sie Eier legen können. Zapfen sie Blut an unserer Haut, entsteht ein juckender Fleck. Meistens ist dieser harmlos und verschwindet innerhalb weniger Tage. Es gibt jedoch auch Mücken, wie die Gelbfiebermücke, die Krankheiten übertragen.

Geruch lockt Mücken an

Die fiesen Blutsauger nehmen vor allem den Körpergeruch der Menschen wahr. Sie riechen Kohlendioxid, das ausgeatmet wird, sowie Stoffe, die durch die Haut freigesetzt werden. Das Tropeninstitut empfiehlt, sich täglich zu waschen, vor allem die Füße. Außerdem sollten Sie jeden Tag Ihre Socken wechseln.

Ätherische Öle sollen Blutsauger fernhalten

Sie können Öle vom Teebaum, Zitronengras oder Lavendel in Ihre Nähe stellen. Dieser Geruch soll die Plagegeister abschrecken. Besonders beliebt sind auch Kerzen, die aus Citronella-Öl bestehen. In einem Feldversuch der U.S. National Library of Medicine wurden Probanden, die eine Kerze aus Citronella-Öl anhatten, zu 42 Prozent weniger gestochen als Versuchskandidaten ohne Kerze.

Moskitomittel für die Haut

Gerade in Ländern, in denen Moskitos gefährliche Krankheiten übertragen, rät die Weltgesundheitsorganisation zu einem Spray für die Haut. Dieses enthält den hoch dosierten Wirkstoff DEET und wird länderspezifisch angepasst. Empfehlenswert ist etwa das Spray Anti Brumm Forte. Aber Achtung: Schwangere und Kinder unter drei Jahren sollten lieber Mittel mit dem weniger dosierten Inhalt Icaridin verwenden.

Dass erst am Reiseziel gekaufte Antimückenmittel besser wirken, sei ein urbaner Mythos, der nicht auszurotten sei, sagt der Reisemediziner Prof. Tomas Jelinek. "Das stimmt nicht." Gerade in einkommensschwächeren Ländern gebe es gar nicht den Markt für effektive Mückenschutzmittel, erklärt er. Anders sei es in Deutschland: "Es ist schon so, dass wir hier sehr effektive Mückenmittel auf dem Markt haben, die auch gut verfügbar sind."

Kleidung mit Insektenschutz

Mücken meiden helle Farben. Ein Trick, der ersten Schutz vor Stichen bietet: Tragen Sie lange helle Hosen und Oberteile. Jedoch entstehen trotzdem circa 40 Prozent der Stiche direkt durch die Kleidung hindurch. Deshalb sollten Sie Kleidung und Sprays miteinander kombinieren. Und wenn Sie sichergehen möchten: Es gibt sowohl stichfeste als auch imprägnierte Hosen und Pullover. Sie sind engmaschig gewebt oder wurden mit einem speziellen Wirkstoff behandelt. Sie können Ihre Hosen und Shirts auch mit einem Anti-Moskito-Mittel selbst bearbeiten. Das spezielle Mittel gibt es in der Apotheke. Mittel für die Haut sind dafür nicht geeignet.

Moskitonetze schützen vor den Plagegeistern

Da es nachts im Sommer viel zu warm ist, möchten Sie bestimmt nicht in langer Kleidung schlafen. Um trotzdem vor den fiesen Blutsaugern geschützt zu sein, können Sie ein Moskitonetz anbringen. Der Abstand zwischen dem Netz und den darunter liegenden Personen sollte möglichst groß gewählt sein, damit sie das Netz nicht berühren. Das Netz können Sie zudem mit einem Anti-Moskito-Mittel behandeln.

Welche Mittel gegen Mücken wirkungslos sind

Geräte, die Töne via Ultraschall von sich geben, wurden schon vor Jahren als nutzlos enttarnt. Dazu zählen Apps fürs Smartphone und Mückenstecker. Stecker, die Biozid verdampfen, sollen zwar etwas wirksamer sein, allerdings ist das Insektengift für Menschen nicht ganz ungefährlich. Es kann Kopfschmerzen und Schwindel auslösen. Auch der Verzehr von Knoblauch und Rauch schrecken die nervigen Tierchen nicht ab.

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