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Wie gieße ich, wenn der Regen länger ausbleibt?

Hitzetipps für Gartenpflanzen  

Wie gieße ich, wenn der Regen länger ausbleibt?

25.08.2019, 13:22 Uhr | dpa, jb

Wie gieße ich, wenn der Regen länger ausbleibt?. Ausgetrockene Erbse: Viele Pflanzen gehen bei Flüssigkeitsmangel schnell ein. (Quelle: Getty Images/Petar Mulaj)

Ausgetrockene Erbse: Viele Pflanzen gehen bei Flüssigkeitsmangel schnell ein. (Quelle: Petar Mulaj/Getty Images)

Eine falsche oder zu geringe Gartenbewässerung zeigt sich schnell bei den Pflanzen: Sie können austrocknen und sogar absterben. Doch was können Sie tun, wenn das Wasser knapp wird, die Pflanzen aber nach Flüssigkeit dursten?

Die Folgen der heißen Tage sieht man im Garten: Die Pflanzen leiden unter Trockenheit. Gleichzeitig leer sich die Regentonne rasant, ohne dass Nachschub kommt. Doch man kann Wasser sparen – und zwar nicht, indem man den Pflanzen Wasser entzieht, sondern indem man es schlauer verteilt.

Verdunstung verringern

Ein Teil des ausgegossenen Wassers erreicht die Wurzeln nicht. Es verdunstet vorher in der Hitze. Gießen Sie daher nur zu Tageszeiten, an denen es vergleichsweise kühl ist. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft rät zum frühen Morgen oder späten Abend. Der effizienteste Gießzeitpunkt ist um vier Uhr nachts. Auch eine Schicht Mulch auf der Erde verringert die Verdunstung.

Punktgenau dosieren

Wenn Wasser direkt über der Pflanze ausgegossen wird, landet es auch auf den Blättern. Dort verdunstet es, anstatt die Wurzeln zu erreichen. Außerdem können die Tropfen im Sonnenschein wie Lupen wirken und für Brandschäden an den Blättern sorgen, erklärt das Umweltbundesamt. Gießen Sie Pflanzen besser direkt am Übergang zum Boden – also am Erdbereich über den Wurzeln –, anstatt das Wasser von oben über die ganze Pflanze zu kippen.

Schluckweise gießen

"Der Boden kann nur eine bestimmte Menge Flüssigkeit aufnehmen, der Rest fließt einfach ab", erklärt Marianne Scheu-Helgert von der Bayerischen Gartenakademie. Es lohnt sich daher, nicht die gesamte Wassermenge auf einmal zu geben, sondern über zwei bis drei Stunden verteilt. Die Expertin rät zum Beispiel für die grundsätzlich durstigen Tomaten: "Für eine brusthohe Pflanze rechnet man zwei bis drei Liter pro Tag, an heißen Sommertagen auch mehr."



Bei dieser Art von Bewässerung können Sie auch auf ein Bewässerungssystem setzen. Es versorgt Ihre Pflanzen ständig mit der optimalen Menge an Flüssigkeit und hilft auch dabei, dass es Ihren Pflanzen während Ihres Urlaubs gut geht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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