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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Mit diesen Tricks brüten Vögel auch in Ihrem Garten

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 17.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Gartenvögel: Meisen brüten gerne in Nistkästen, die an einem geschützten Ort hängen.
Gartenvögel: Meisen brüten gerne in Nistkästen, die an einem geschützten Ort hängen. (Quelle: rotofrank/getty-images-bilder)
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Vögel gehören in jeden Garten – nicht nur weil sie die besten natürlichen Schädlingsbekämpfer sind. Damit sich die Tiere bei Ihnen wohlfühlen, können Sie einiges tun. Zum Beispiel bei der Familienplanung helfen.

Das Wichtigste im Ăśberblick


  • Der Nistkasten
  • Die Nisthilfe
  • Das Material

Ein vogelfreundlicher Garten bietet nicht nur ausreichend Nahrung und Versteckmöglichkeiten für Amseln, Drosseln, Meisen und Rotkehlchen. Er lädt die Tiere auch zum Verweilen und idealerweise sogar zum Nestbau ein. Wichtige Punkte sind ausreichend Ruhe und Schutz, ein umfangreiches Nahrungsangebot und gute Möglichkeiten für den Nestbau.

Beerentragende Sträucher und Büsche, die üppig gewachsen sind, bieten schon einmal einen guten Anfang. Zusätzlich können Sie in Ihrem Garten Nisthilfen aufhängen und aufstellen. Hier hat allerdings jede Vogelart einen anderen Anspruch, was den Ort der Nisthilfe als auch das Aussehen und die Ausstattung angeht.

Der Nistkasten

Nistkasten: Amseln bevorzugen das Brüten im Vogelhäuschen.
Nistkasten: Amseln bevorzugen das Brüten im Vogelhäuschen. (Quelle: stefbennett/getty-images-bilder)
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Möchten Sie einen Nistkasten als mögliche Brutstätte in Ihrem Garten anbieten, sollte diese möglichst drei Meter über der Erde in einem Baum oder an einer Wand hängen. Er sollte aus vier stabilen Wänden, einem wasserdichten Dach und einem ausreichend großen, runden Eingang bestehen. Hier gilt: Je größer der Vogel, desto größer das Häuschen und die Öffnung. Wie ein guter Nistkasten aussieht, erfahren Sie hier.

Der Nistkasten sollte ganzjährig angebracht und nur für die Reinigung im Frühjahr abgenommen werden. Spätestens Ende Februar sollte das Häuschen wieder hängen, da bei vielen Vögeln die Hauptbrutsaison ab März beginnt.

Im Herbst und Winter können Vögel, aber auch andere Tiere das Vogelhäuschen als Unterschlupf nutzen. Der Vorteil: Ist den Vögeln der Nistkasten als sicherer Ort bekannt, werden sie ihn auch wahrscheinlicher als Brutstätte annehmen.

Die Nisthilfe

Rotkehlchen: Einige Vogelarten brĂĽten gerne unter freiem Himmel.
Rotkehlchen: Einige Vogelarten brĂĽten gerne unter freiem Himmel. (Quelle: James Pintar/getty-images-bilder)

Nicht alle Vögel brüten gerne in Nistkästen. Amseln, Drosseln, Rotkehlchen oder auch Stieglitze zählen zu den sogenannten Freibrütern – sie bevorzugen es, unter freiem Himmel zu brüten. Für sie sind daher üppige Sträucher, Hecken und Büsche, die an einem ruhigen Ort stehen, sehr interessant. Einige freibrütende Arten bevorzugen aber auch Dachvorsprünge, Mauerspalten oder ähnliche kleine Gebäudeöffnungen als Niststätte.

Den Vögeln können Sie ebenfalls kleine Hilfestellungen zum Nestbau oder gar einen geeigneten Ort für ihr Nest anbieten. So ist es sinnvoll, herumliegenden Reisig einzusammeln und ihn an einer ruhigen Stelle im Garten zu drapieren. Rotkehlchen, Zaunkönige, aber auch Heckenbraunellen nutzen die Anhäufung gerne als Niststätte.

Weiterhin können Sie auch direkt ein paar Nistplätze für Drosseln, Distelfinken oder Grasmücken bauen. Fassen Sie dafür mehrere verzweigte Äste, beispielsweise der Hainbuche oder der Weide, zu einem Bund zusammen. Dabei sollte eine Art Strauß beziehungsweise Trichter entstehen, der nach oben hin offen ist. Mit einem stabilen Faden werden dann die dicken Äste fest miteinander verbunden. Nun wird der "Ast-Strauß" – auch Nistquirl genannt – an einen ruhigen Platz in eine Hecke oder einen Strauch gestellt. Die Höhe des Trichters sollte zwischen 1,2 und 2 Metern betragen.

Das Material

Meise: Damit die Eier weich liegen, braucht das Nest ausreichend Polsterung – zum Beispiel aus Federn oder Wolle.
Meise: Damit die Eier weich liegen, braucht das Nest ausreichend Polsterung – zum Beispiel aus Federn oder Wolle. (Quelle: Andrew_Howe/getty-images-bilder)

Sowohl zum Nestbau als auch zur Polsterung der Nestmulde benötigen Vögel ausreichend Material, das Sie ihnen in Ihrem Garten anbieten können.

Als Material zum Nestbau eignen sich getrocknete Pflanzenteile wie

  • feine Ă„ste
  • Grashalme
  • Blätter
  • Moos

Als Material zur Polsterung der Nestmulde eignen sich

  • Federn
  • Tierhaare – beispielsweise von Haustieren wie Hund, Kaninchen und sogar Katzen
  • Wolle – Schafwolle, Baumwolle, keine Kunstfasern

Achtung: Die Tierhaare sollten unbehandelt sein. Sind Anti-Zecken- oder Milbenmittel in den Haaren, können sie für die kleinen Vogelbabys zur Lebensgefahr werden.

Sammeln Sie die Materialien am besten in – zwei nach Inhalt getrennten – Behältern und stellen Sie diese an einen geschützten Platz auf. Die Vögel bedienen sich dann nach und nach.

Tipp: Wer mag, kann noch etwas Stroh im Garten verteilen. Einige Vögel sammeln dieses gerne auf, um es für ihr Nest zu verwenden.

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