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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So kommt Staub nicht so schnell wieder

Von dpa-tmn, jb

Aktualisiert am 02.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Staub: Staubwedel mit EinwegbezĂŒgen sind meist sehr effektiv, verbrauchen jedoch unnötig viel MĂŒll.
Staub: Staubwedel mit EinwegbezĂŒgen sind meist sehr effektiv, verbrauchen jedoch unnötig viel MĂŒll. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
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Putzen ist nicht Ihre LieblingsbeschÀftigung? Aber es gibt noch etwas Nervigeres als die eigentliche Arbeit: Wenn man gerade gewischt hat und sich umgehend wieder Staub ablegt. Das hilft dagegen.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Tipp – Das beste Putztuch
  • 2. Tipp – Der richtige Staubwedel
  • 3. Tipp – Eine effiziente Putztechnik
  • 4. Tipp – So bildet sich weniger Staub
  • Wie hĂ€ufig sollten Sie Staub wischen?

Staub gilt als lĂ€stig. Trotzdem befassen wir uns mit ihm. Auf Fußböden, Ablagen und SchrĂ€nken sammelt er sich schneller wieder an, als wir nach einem Putzgang schauen können. Was hilft am besten gegen die grauen Flusen, wie hĂ€ufig sollte man Staub wischen, und kann man ihn auch verhindern?


Warum Hausstaub krank machen kann

Hausstaubmilben-Allergiker sollten einmal die Woche ihr Bett frisch beziehen und die benutzte BettwÀsche bei mindestens 60 Grad Celsius waschen.
Hausstaubmilben sind nicht einmal einen Millimeter groß und kommen gleich zu Hunderttausenden vor.
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1. Tipp – Das beste Putztuch

"Ein trockenes Tuch wirkt eher kontraproduktiv, da es den Staub verschiebt", erklĂ€rt Claudia Windfelder, Buchautorin und Coach fĂŒr Haushaltsfragen. "Am besten geeignet ist ein Lappen aus natĂŒrlichen Fasern wie Baumwolle."

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Sie ist kein Fan von MikrofasertĂŒchern, da diese den Staub zwar effektiv aufnehmen, "beim Waschen können aber bedenkliche Mikroplastik-Partikel ins Abwasser gelangen". Auf empfindlichen OberflĂ€chen wie Hochglanzfronten kann die spröde Struktur der Mikrofaser außerdem kleine Kratzer hinterlassen.

Der Staubsauger ist der Helfer fĂŒr große BodenflĂ€chen und TextilbezĂŒge. Kerstin Etzenbach-Effers von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat einen Tipp: "Sie sollten mit HEPA-Filter ausgestattet sein, der viele Partikel zurĂŒckhĂ€lt." Andernfalls kann ein Teil des aufgesaugten Staubes gleich wieder ungefiltert in die Raumluft gelangen – das Problem bliebe bestehen.

2. Tipp – Der richtige Staubwedel

FĂŒr schwer erreichbare FlĂ€chen wie Leuchten, Bilderrahmen, Gardinenstangen und auch verschnörkelte SchrĂ€nke sind zwar Staubwedel mit langem (Teleskop-)Stiel praktisch. Aber sie können auch Staub aufwirbeln statt ihn zu binden.

"Das hĂ€ngt vor allem davon ab, ob der Wedel sich elektrostatisch aufladen kann und so den Staub festhĂ€lt", weiß Kerstin Etzenbach-Effers. Mikrofasern wird diese Eigenschaft nachgesagt. Eine Alternative sind Straußenfedern. "Sie können durch ihren natĂŒrlichen Fettgehalt einiges an Staub binden", so Expertin Windfelder.

"Wichtig ist auch, dass sich der Wedel reinigen lĂ€sst", findet Etzenbach-Effers. Andernfalls sei die AufnahmekapazitĂ€t irgendwann erschöpft und man verteile den Staub wieder. Sie rĂ€t aber von Staubwedeln mit EinwegbezĂŒgen ab, da diese unnötigen MĂŒll bedeuten.

3. Tipp – Eine effiziente Putztechnik

Um den Staub zusammenzuschieben und aufzunehmen, empfiehlt Haushaltscoach Windfelder die folgende Wischtechnik: "Von oben nach unten, von innen nach außen und von hinten nach vorne. Das Tuch sollte dabei in kreisenden Bewegungen arbeiten, damit der Staub sich an einer Stelle sammelt und gut abgetragen werden kann."

4. Tipp – So bildet sich weniger Staub

"GrĂ¶ĂŸere Dinge wie Kissen, Decken oder Teppiche sollten regelmĂ€ĂŸig im Freien ausgeschĂŒttelt beziehungsweise ausgeklopft werden. Dies verhindert, dass sich grĂ¶ĂŸere Staubmengen in den Stoffen ansammeln und drinnen unnötig Staub aufgewirbelt wird", rĂ€t Windfelder.

Auch regelmĂ€ĂŸiges RaumlĂŒften hilft. "Eventuelle Schadstoffe können so gleich mit abgefĂŒhrt werden", sagt Etzenbach-Effers. Eine gesunde Luftfeuchtigkeit mit weniger Staub kann man auch mit einer Wasserschale auf der Fensterbank erreichen, ergĂ€nzt Windfelder. Durch das Verdunsten wird die Luft feuchter, "der Staub besser gebunden und in seiner raschen Ausbreitung gehindert".

Ihr weiterer Tipp ist WeichspĂŒler: "Etwas davon im Wischwasser sorgt dafĂŒr, das der Staub nicht mehr gut an OberflĂ€chen haften kann."

Wie hÀufig sollten Sie Staub wischen?

In den einzelnen Haushalten fĂ€llt unterschiedlich viel Staub an. Dies hat verschiedene GrĂŒnde. Zum einen beeinflusst die Anzahl der Personen oder auch Haustiere die Ablagerung von Verschmutzungen. Je mehr Personen im Haus oder der Wohnung leben, desto schneller sammelt sich Staub an. Zum anderen spielt das LĂŒftungsverhalten eine Rolle und in dem Zusammenhang auch der Wohnort. In der Stadt ist die Außenluft hĂ€ufig mit Feinstaub belastet. Dieser gelangt beim LĂŒften in den Raum und lagert sich auf OberflĂ€chen ab.

Weitere Artikel

In Haushalten mit mehreren Personen oder sogar Tieren sowie in Wohnungen oder HÀusern, die in der Stadt gelegen sind, sollte hÀufiger Staub gewischt werden. Ob Sie es wirklich tun, hÀngt allerdings auch von Ihrem eigenen Sauberkeitsempfinden ab. Einige wischen tÀglich, andere wiederum alle drei bis vier Wochen. Eine Faustregel, wie hÀufig sie Staub wischen sollten, gibt es also nicht.

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Von Jennifer Buchholz
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