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Warum Sie Ihrem Hund regelmäßig die Zähne putzen sollten

Pflege  

Warum Sie Ihrem Hund die Zähne putzen sollten

27.05.2020, 11:56 Uhr | dpa-tmn

Warum Sie Ihrem Hund regelmäßig die Zähne putzen sollten. Zahnreinigung beim Hund: Rund 80 Prozent aller Hunde leiden unter Zahnproblemen. (Quelle: Getty Images/wckiw)

Zahnreinigung beim Hund: Rund 80 Prozent aller Hunde leiden unter Zahnproblemen. (Quelle: wckiw/Getty Images)

Gute Mundhygiene ist nicht nur für Menschen wichtig. Auch die Beißer von Hunden sollten regelmäßig gereinigt werden, um Zahnerkrankungen vorzubeugen. Was sollte bei der Pflege beachtet werden?

Damit Ihr Vierbeiner ohne Zahnprobleme durch den Alltag gehen kann, ist eine regelmäßige Mundhygiene wichtig. Mindestens ein- bis zweimal pro Woche sollten die Zähne von Hunden geputzt werden, rät die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Rund 80 Prozent aller Hunde leiden unter Zahnproblemen wie Karies, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen. Im schlimmsten Fall sind Zahnausfall und Herzerkrankungen die Folge.

Tiere langsam ans Zähneputzen heranführen

Für das Zähneputzen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder putzen Sie dem Hund nach der Mahlzeit die Zähne, oder Sie geben ihm spezielle Kaustangen, die beim Kauen zahnpflegende Enzyme freisetzen. Zudem gibt es spezielles, zahnfreundliches Hundefutter. Eine der Möglichkeiten reicht aus. Wer seinem Hund selbst die Zähne putzen will, kann schon im Welpenalter damit beginnen. So gewöhnt sich der Vierbeiner direkt an die unbekannten Bewegungen im Mund.

Um die Tiere langsam an das Prozedere heranzuführen, sollten die Lippen des Haustieres einige Male kurz mit kreisenden Bewegungen massiert werden. Anschließend kann die Bewegung auf den Zähnen wiederholt werden.

Keine herkömmliche Zahnpasta verwenden

Bevor Zahnbürste und Zahnpasta zum Einsatz kommen, sollte der Hund zunächst die Zahncreme probieren, um sich an den Geschmack zu gewöhnen. Haustierzahnpasten sind in der Regel besonders angenehm für Vierbeiner, denn sie schmecken nach Hühnchen oder Rind. Auf keinen Fall sollten die Zähne mit herkömmlicher Zahnpasta geputzt werden, da dies lebensgefährlich für die Tiere sein kann. Mit speziellen Haustierzahnbürsten oder Finger-Gummi-Aufsätzen können die Beißer der Vierbeiner in kleinen kreisenden Bewegungen besonders sanft gereinigt werden.

Nicht nur Problem kleiner Rassen

Kleiner Hund beim Tierarzt: Fehlstellungen im Kiefer können zu Zahnproblemen führen. (Quelle: Getty Images/LuckyBusiness)Kleiner Hund beim Tierarzt: Fehlstellungen im Kiefer können zu Zahnproblemen führen. (Quelle: LuckyBusiness/Getty Images)

Bei kleinwüchsigen und stumpfnasigen Rassen gibt es besondere Probleme mit dem Gebiss. Durch ihre angezüchtete Kurzköpfigkeit stehen bei vielen dieser Hunde die Zähne zu dicht aneinander. Einige Tierhalter nehmen deshalb an, Zahnpflege sei nur bei kleinwüchsigen Rassen wichtig, da bei ihnen die Zähne besonders eng zusammenstehen. Ein weitreichender Irrtum: Zahnpflege ist für alle Hunderassen wichtig. Jeder Hundehalter sollte nach dem Zahnwechsel mit seinem Hund zur Gebisskontrolle beim Tierarzt gehen. 

Bei Fehlstellungen im Kiefer hängt die Behandlung vom Einzelfall ab, jedoch gibt es Tierärzte, die speziell auf Zahnheilkunde geschult sind. Im schlimmsten Fall muss ein Zahn gezogen werden. Schwere Fehlstellungen der Zähne sollten unbedingt behandelt werden, sonst droht eine chronische Zahnfleischentzündung.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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