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Greifvögel: Diese Arten gibt es in Deutschland

kf (CF) / JL

Aktualisiert am 29.08.2014Lesedauer: 4 Min.
Der Mäusebussard ist die häufigste Greifvogelart Deutschlands
Der Mäusebussard ist die häufigste Greifvogelart Deutschlands (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Greifvögel zählen seit je her zu den faszinierendsten Vögeln und sind in Deutschland weit verbreitet. Die anmutigen Jäger der Lüfte bestechen mit unglaublichen Sehvermögen und ausgefeilten Jagdtechniken. Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal einen Greifvogel am Himmel gesehen – doch wissen Sie immer, welche Art dort fliegt? Hier ein paar Beispiele und ihre Erkennungsmerkmale.

Greifvögel – Welche Arten gibt es?

Greifvögel werden in verschiedene Unterarten unterteilt. Hierbei unterscheidet man in Habichtverwandte, zu denen Bussarde, Adler, Weihen, Milane und Habichte gehören, und in Fischadler, zu denen aber lediglich der Fischadler gehört. Falken werden von Laien gerne zu den Greifvögeln gezählt, sie zählen aber streng genommen zu den Papageienvögeln. Auch Eulen gehören nicht zu den Greifvögeln, sie bilden eine ganz eigene Art.

Aussehen, Flugbild und Stimme - typische Erkennungsmerkmale


Greifvögel: So bestimmen Sie Bussard, Adler und Co. in der Luft

Das Haupterkennungsmerkmal des Mäusebussards sind die dunklen Handschwingenspitzen
Beim Rüttelflug bleibt der Turmfalke auf einer Stelle in der Luft stehen
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Greifvögel werden in freier Natur meist problemlos als solche erkannt. Typische, für Greifvögel bekannte Merkmale – wie der Hakenschnabel, große Augen sowie große Füße mit langen Krallen – machen dies möglich. Markante Verhaltensweisen wie beispielsweise das sogenannte "Rütteln" eines Turmfalken beim Erspähen von Beute oder das Kreisen eines Mäusebussards gelten als charakteristische Merkmale. Greifvögel sind tagaktiv und erbeuten ihre Nahrung aus der Luft mit ihren kräftigen Klauen. Je nach Lebensraum nisten sie auf dem Boden, in Bäumen oder auf Felsen. Greifvögel können je nach Art 25 bis 90 Zentimeter groß sein und, wie beispielsweise der Seeadler, eine Spannweite von bis zu zweieinhalb Metern erreichen. Weibliche Greifvögel sind meist viel größer als männliche. Das Bestimmen der Größe ist allerdings wegen des Betrachtungswinkels meist nicht so einfach. Greifvögel können deshalb meistens am besten durch Beobachten ihres Flugverhaltens sowie der Silhouette des fliegenden Vogels oder anhand ihrer Rufe erkannt werden.

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Mäusebussard: Deutschlands häufigste Greifvogelart

Er ist dank seiner Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der häufigste Greifvogel Deutschlands – der Mäusebussard (Buteo Buteo). Das etwa 50 Zentimeter große Tier fühlt sich in vielen verschiedenen Landschaften wohl, jagt aber hauptsächlich im freien Feld, wo er auf Nager wie beispielsweise Feld- und Wühlmäuse spezialisiert ist, wie die vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) herausgegebene Broschüre „Herrscher der Lüfte“ erklärt. Insekten und Reptilien oder Vögel stehen auf seinem Speiseplan, aber auch Aas gehört dazu. Der Mäusebussard wird auf der Roten Liste der Tiere als „nicht gefährdet“ geführt.

Turmfalke: Vogel des Jahres 2007

Mit nur etwa 35 Zentimetern Körpergröße ist der Turmfalke (Falco Tinnunculus) einer der kleineren Greifvögel und nach dem Mäusebussard der zweithäufigste Greifvogel in Deutschland. Zu erkennen ist das bräunlich gefiederte Tier an seinen spitzen Flügeln, dem verhältnismäßig langen Schwanz und seinem charakteristischen Rüttelflug. Sein Bestand hängt stark mit dem Vorkommen der Feldmaus zusammen, die seine Hauptbeute darstellt. Neben Mäusen frisst der Turmfalke auch Kleinvögel oder Insekten. Bemerkenswert ist, dass der 2007 vom Landesverband für Vogelschutz und vom NABU zum Vogel des Jahres gekürte Turmfalke neben Waldbäumen und Feldgehölzen gelegentlich auch die Stadt aufsucht, um in Schornsteinen oder unter Brücken zu nisten.

Sperber - Kleiner Greif mit leuchtenden Augen

Der Sperber (Accipiter nisus) gehört zur Art der Habichtartigen und zählt mit seinen 30 bis 40 cm Körpergröße zu den kleinsten Greifvögeln. Sperber haben lange, dünne, gelbe Beine und auffallend gelbe Augen. Männchen sind oben graublau und unten weiß und dunkel "gesperbert" (nach dem Sperber benannte Gefiederzeichnung: dunkle und helle Querbänder mit geringem Abstand). Am Rumpf hat der Sperber eine leichte Orangefärbung, das Weibchen ist an der Unterseite allerdings etwas weniger orange und im Vergleich zum Männchen insgesamt viel größer. Sperber ernähren sich hauptsächlich von Singvögeln, allerdings fangen Sperber-Weibchen auch größere Vögel wie Tauben.

Leicht zu verwechseln: Sperber und Habicht

Ein Sperber kann leicht mit einem Habicht verwechselt werden, da beide eine gestreifte Unterseite haben und eine ähnliche Silhouette. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal natürlich nur, wenn Sie einen guten Beobachtungsposten haben – sind die Augen und die Füße. Der Sperber hat gelbe Augen mit zusätzlich gelber Umrandung, die des Habichts sind hingegen orange und nicht farblich umrandet. Im Gegensatz zum Sperber mit seinen langen und zierlichen, unbefiederten Beinen, hat der Habicht außerdem sehr kräftige Beine mit sogenannten "Hosen" (befiederte Unterschenkel). Der Schwanz und der Hals eines Sperbers sind zudem kürzer als bei einem Habicht. Beide Vogelarten sind aufgrund ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit schwierig zu beobachten.

Der Rotmilan: Ein echter Heimatvogel

Etwa 15 Zentimeter größer als der Mäusebussard ist der edle Rotmilan (Milvus Milvus) – der auffällige, rostbraune und tief gegabelte Schwanz und sein recht „buntes“ Gefieder unterscheiden den Milan deutlich von anderen Greifvögeln. Der Rotmilan bevorzugt abwechslungsreiche, stark strukturierte Landschaften in hügeligem oder bergigem Gelände. Sein Beutespektrum reicht von Kleinsäugern über Fische bis hin zu anderen Vogelarten. Der Rotmilan ist aber auch als Aasfresser bekannt. Übrigens: Deutschland beheimatet laut NABU 60 Prozent des Weltbestandes des roten Milan. Er kommt hierzulande vor allem in Sachsen-Anhalt vor.

Steinadler: Ein alpines Schwergewicht

Der Steinadler (Aquila Crysaetos) ist mit fast einem Meter Körpergröße und rund zwei Metern Flügelspannweite ein echter Riese unter den Greifvögeln. Die meist dunkelbraunen Grifftöter, wie fast alle Greifvögel genannt werden, da Sie ihre Beute mit den Klauen töten, leben ausschließlich in der bayrischen Alpenregion. Hier nisten Sie in Horsten an den steilen Felswänden und jagen von dort aus im offenen Gelände über den Waldgrenzen. Die Art des Steinadlers ist stark gefährdet und wird häufig durch menschliche Aktivitäten wie Gleitschirmfliegen oder Klettern gestört. Er ist deshalb in Deutschland nur selten zu sehen. Steinadler ernähren sich vor allem von Kleinsäugern sowie von mittelgroßen Vögeln, hin und wieder fressen Sie aber auch Aas. Steinadler haben übrigens besonders gute Augen: Ihre Beute erkennen sie auch noch aus einem Kilometer Entfernung.

Greifvögel bestimmen anhand der Rufe und des Flugbilds

Da Sie meist nicht sehr nah an Greifvögel herankommen können, sondern sie eher aus der Ferne hören oder am Himmel entdecken, können Sie die Art in freier Natur am besten anhand von Silhouette, Flugverhalten und Rufen bestimmen. Die folgende Liste gibt einen kurzen Überblick:

Vogel Flugbild und -verhalten Rufe
Mäusebussard lange, breite Flügel, gedrungene Halspartie, kurzer Schwanz, Spannweite ca. 130 cm, kreist meist lange in der Luft oder sitzt auf einzeln stehenden Bäumen oder Masten vergleichsweise viel und laut im Flug, typischer miauender Bussardruf "hiääh" vor allem in der Brutzeit, ärgerlich klingender Alarmruf "pijää"
Turmfalke schmale, spitze Flügel und ein schmaler Schwanz, braun-orangene Unterseite, schwarzes Band ("Binde") am Schwanz, Spannweite ca. 60 cm ruft sehr häufig und vor allem in der Brutzeit, schnelle und schrille Laute "ki-ki-ki-ki" bzw. "ti-ti-ti-ti" oder "wrieh wrieh"
Sperber kurze Flügel, stumpfe Flügelspitzen, kurzer Hals und Schwanz, fein "gestreifte" Federn an der Unterseite, Silhouette im Flug "T-förmig", sehr schneller Flügelschlag, Spannweite 60 bis 75 cm selten zu hören, Rufe klingen wie ein schnelles "ki-ki-ki-ki", in der Balzzeit eher "gjü-gjü"
Habicht ähnlich dem Sperber aber längere und breitere Flügel, Schwanz länger und etwas mehr abgerundet, schnell und wendig unterwegs, Spannweite 90 bis 120 cm fühlt er sich gestört, ruft er "gik-gik-gik" sowie bei der Balz, Jungvögel betteln mithilfe von "hiäääh" oder "klijääh"
Rotmilan auffällig stark gegabelter Schwanz, lange schmale Flügel, schwarze Flügelspitzen, Federn unmittelbar vor den dunklen Flügelspitzen sind hell, insgesamt rostig-rötlich gefärbtes Gefieder, Spannweite ca. 160 cm eher selten, in der Balzzeit oder bei Nahrungsstreitigkeiten laute Rufe, schrilles "wiiäh" oder "wiib wiib" oder gedehntes "wiuuuuh" oder "wiuuuuiuiuiu"
Steinadler lange Flügel, an den Flügelspitzen "fingerartig" gespreizte Federn, beim Segeln hebt der Seeadler die Flügel leicht V-förmig, Kopf gerade und weit vorgestreckt, Spannweite bis zu 210 cm eher selten, klingt wie "kjeck-kjeck" oder "klijak" oder auch ein rau klingendes "hiäääh"
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