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So verläuft die Entwicklung eines Schmetterlings

So verläuft die Entwicklung eines Schmetterlings

22.08.2013, 16:23 Uhr | af (CF)

Kaum einer weiß, dass die Entwicklung eines Schmetterlings ein äußerst komplexer und faszinierender Prozess ist. Alle Schmetterlinge, die Sie tagsüber um Blumen und nachts um Laternen herumflattern sehen, haben mehrere aufwendige Entwicklungsstufen hinter sich. Hier finden Sie alle Infos zum Thema.

Entwicklung eines Schmetterlings

Schmetterlinge haben statt eines Innenskeletts eine feste Hülle aus Chitin um sich herum, die auch als Außenskelett bezeichnet wird. Eine Eigenart von Chitinhüllen ist, dass diese nicht mitwachsen, weshalb sich die Insekten in ihrer Entwicklung mehrmals häuten müssen.

Jede Schmetterlingsraupe durchläuft das Prozedere der Häutung mehrmals, bevor sich die Tiere verpuppen und schließlich als flugfähige Falter aus der Puppe schlüpfen. Man spricht bei der Entwicklung eines Schmetterlings von Metamorphose

Schmetterlingsraupen schlüpfen an der Wirtspflanze

Schmetterlings-Weibchen legen ihre Eier meistens auf oder zumindest in die Nähe von Pflanzen, die den daraus schlüpfenden Raupen anschließend als Nahrung dienen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Es dauert bei den meisten Arten etwa acht Tage, bis die Raupen aus den Eiern kriechen. Bei vielen Schmetterlingsraupen finden vier Häutungen statt, bevor die Insekten in die letzte Entwicklungsstufe gelangen – dieser Vorgang dauert in der Regel vier Wochen, wobei diese Zeitspanne von der Art abhängig ist.

Schmetterlinge verpuppen sich

Nach dem Raupenstadium wandeln sich die Insekten zu Puppen. Es gehört zur Entwicklung eines Schmetterlings zwangsläufig dazu, sich für eine gewisse Zeit – meistens für rund zwei Wochen – zu verpuppen, damit sich die Flügel entwickeln können. Die Puppen können dabei an unterschiedlichen Orten hängen, wie der BUND weiß: Weißlinge und Ritterfalter befestigen sich im Puppenstadium beispielsweise in aufrechter Position an Pflanzenstängeln, wohingegen Edelfalter sich kopfüber an die Unterseite von Pflanzen hängen.

Augenfalter und Bläulinge verbergen sich in ihren Puppen sogar am Boden, bevor sie letztlich als anmutige Schmetterlinge emporsteigen.

Übrigens: Schmetterlinge haben eine relativ geringe Lebensdauer. Während einige Falter, wie der Zitronenfalter, immerhin bis zu elf Monate alt werden können, leben viele Arten nur wenige Tage.

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