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Diabetes bei Hunden? Was Sie wissen müssen

Hundekrankheiten  

Diabetes bei Hunden? Was Sie wissen müssen

14.12.2013, 12:45 Uhr | tl (CF)

Diabetes bei Hunden? Was Sie wissen müssen. Diabetes kann auch Hunde treffen - übergewichtige Vierbeiner sind besonders gefährdet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetes kann auch Hunde treffen - übergewichtige Vierbeiner sind besonders gefährdet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ähnlich wie bei Menschen, äußert sich Diabetes beim Hund zunächst durch ein verstärktes Bedürfnis zu trinken. Ist ein Tier betroffen, muss die Hundekrankheit in den meisten Fällen ein ganz Leben lang behandelt werden.

Verschiedene Formen der Diabetes

Bei Hunden gibt es wie bei Menschen zwei Typen von Diabetes: Diabetes mellitus und Diabetes insipidus. Die häufigere Form ist der Diabetes mellitus, der wiederum in zwei verschiedenen Typen auftritt. Hunde sind vor allem von Typ-1-Diabetes betroffen.

Ihr Körper kann nicht selbstständig Insulin bilden, daher müssen erkrankte Tiere normalerweise ein Leben lang mit Insulinspritzen behandelt werden. Setzt die Behandlung frühzeitig ein, kann der Hund aber ein weitestgehend normales Leben führen.

Nur selten kommt es vor, dass der Diabetes beim Hund wieder verschwindet. Laut Angaben des "Diabetes Ratgebers" der "Apotheken Umschau", kommt eine Heilung der Hundekrankheit nur dann infrage, wenn das Tier zum Zeitpunkt der Diagnose unter Einfluss von Progesteron, einem bestimmten Sexualhormon, steht oder einen Morbus Cushing hat, also einen Gehirntumor, der die Hormonausschüttung des Hundes beeinflusst.

Wie Sie Symptome von Diabetes beim Hund erkennen

Hunde, die an Diabetes erkrankt sind, entwickeln einen großen, anhaltenden Durst und trinken daher viel mehr Wasser als gesunde Artgenossen. Infolgedessen leiden sie auch an einem verstärkten Harndrang, was die Nieren auf Dauer belasten und schädigen kann.

Der typische erhöhte Blutzuckerspiegel kann eine Beeinträchtigung der Augen bewirken und zu Sehstörungen bis hin zu völliger Erblindung des Tieres führen.

Auffällig ist bei einigen betroffenen Tieren auch, dass sie sehr viel fressen und dennoch stark an Gewicht verlieren. In anderen Fällen kann es zu einer Gewichtszunahme kommen oder es tritt Appetitlosigkeit auf. Oft äußert sich Diabetes beim Hund auch durch Schwäche und Antriebslosigkeit sowie durch Erbrechen, Depressionen und Schlafmangel.

Bestimmte Rassen sind häufiger von der Hundekrankheit betroffen

Häufiger als bei anderen Hunderassen kommt Diabetes unter anderem beim Pudel, Schnauzer, Cocker Spaniel und Beagle vor. Bei Hunden, die nicht diesen Rassen angehören, besteht vor allem dann ein erhöhtes Risiko, die Hundekrankheit zu entwickeln, wenn sie übergewichtig sind.

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