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Igel im Garten: Tipps für eine igelfreundliche Umgebung

Nützling ansiedeln  

Igel im Garten: Tipps für eine igelfreundliche Umgebung

19.08.2014, 10:26 Uhr | uc (CF)

Igel im Garten: Tipps für eine igelfreundliche Umgebung. Wenn Sie Igel im Garten ansiedeln, tun Sie auch der Natur gut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Sie Igel im Garten ansiedeln, tun Sie auch der Natur gut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Igel sind nützliche Tiere, sie fressen viele Insekten, Würmer und Schnecken. Doch sie sind gefährdet. Wer Igel im Garten ansiedeln möchte, tut also nicht nur sich selbst, sondern auch der Natur etwas Gutes. Wie Sie Ihr Grundstück igelfreundlich gestalten, erfahren Sie hier.

Igelfreundlich heißt naturnah gestaltet und bewirtschaftet

Grundsätzlich sollte ein Garten, in dem sich Igel wohlfühlen sollen, einen naturnahen Charakter haben. Statt die Rasenkante mit der Nagelschere zu trimmen, können Sie das Gras ruhig etwas länger wachsen lassen und zumindest in einzelnen Bereichen gänzlich auf das Mähen verzichten. Auch auf Mineraldünger oder Schädlingsbekämpfungsmittel sollten Sie grundsätzlich verzichten.

Igelfreundlich ist Ihr Garten, wenn Sie biologischen Dünger, zum Beispiel Jauche, Komposterde, Rindenmulch und Gesteinsmehl, verwenden. Zudem braucht der stachelige Insektenvernichter freien Zugang zur Umgebung, um auf Beutezug gehen zu können. Zäune und Mauern zum Nachbargrundstück sollten also Schlupflöcher und Durchgänge enthalten.

Passende Unterschlupfe für Igel im Garten

Naturelemente wie eine Steinmauer, eine Hecke, ein Holzstapel, ein Reisighaufen oder eine Gartenhütte sind die perfekten Unterschlüpfe für Igel im Garten. Hier können sie sich tagsüber verkriechen und in der kalten Jahreszeit überwintern. Wenn noch nicht geschehen, legen Sie einen Komposthaufen an und kehren das Herbstlaub zu einem Hügel zusammen, um Ihr Grundstück igelfreundlich zu gestalten.

Heimische Gehölze, Obstbäume, Stauden und Wildkräuter bieten ebenfalls Versteckmöglichkeiten und Nahrung.

Wo lauern Gefahren?

Lichtschächte, Regentonnen, Schwimmbecken, steil abfallende Teichränder und Kellertreppen hingegen können für die Tiere zum Verhängnis werden. Versuchen Sie, derartige Gefahrenquellen auf ein Minimum zu reduzieren, indem Sie Öffnungen abdecken oder anderweitig sichern. Ideal ist laut dem Naturschutzbund (NABU) als Unterschlupf ein selbst gezimmertes oder im Fachhandel erworbenes Igelhäuschen in der Nähe eines Apfelbaumes oder einer Trockenmauer – hier findet das Tier genügend Nahrung.

Im Frühjahr und Herbst, wenn das Angebot knapp ist, können Sie jedoch ein wenig Futter bereitstellen: Am besten mischen Sie Igeltrockenfutter mit Katzenfutter aus der Dose. Milch dürfen Sie den Tieren auf keinen Fall geben, weil sie dadurch sterben können. Igelfreundlich sind regelmäßig mit Wasser gefüllte, flache Vogeltränken.

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