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Darum starren Katzen Sie manchmal so an

dpa, Sabine Maurer

Aktualisiert am 11.11.2022Lesedauer: 3 Min.
Katze: Starren gilt unter den Vierbeinern eigentlich als unhöflich.
Katze: Starren gilt unter den Vierbeinern eigentlich als unhöflich. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn-bilder)
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Katzen teilen sich ihren Menschen auch mit intensiven Blicken mit. Was sie damit meinen, variiert. Oft steckt eine Sympathiebekundung dahinter. Was aber noch?

Liebt sie mich oder will sie was zu fressen? Katzenbesitzer kennen sie, die stechenden Blicke ihrer kleinen Raubtiere. Manchem fällt die Einordnung schwer, was das Tier damit mitteilen will. Tatsächlich gibt es mehrere Interpretationsmöglichkeiten.


Katzen: So verstehen Sie Ihr Tier besser

Schnurrende Katze: Schnurren bedeutet vieles: Zufriedenheit, Hunger, Angst, Schmerz. Die Umstände entscheiden: Liegt die Katze auf dem Schoß, ist sie zufrieden, beim Tierarzt hat sie eher Angst.
Mauzende Kätzchen: Mit dem typischen "Miau" wenden sich Katzen meist an den Menschen. Sie sind sehr klug und merken, dass Menschen über Worte kommunizieren. Also passen sie sich an. Miaut die Katze mit hoher, heller Stimme, fühlt sie sich schwach und braucht meist Aufmerksamkeit. Möchte sie etwas sehr dringend, kommt zum Miauen oft ein Gurren dazu.
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Das Starren muss immer im Kontext mit dem Rest des Körpers gesehen werden. Sitzt oder steht die Katze aufrecht, bewegt sich der Schwanz, was machen die Ohren, miaut das Tier? All das zählt, um dem Gemütszustand des Tieres auf die Schliche zu kommen.

Starren gilt unter Katzen als unhöflich

Starren gilt unter Katzen eigentlich als unhöflich und bedrohlich. Sie haben allerdings gelernt, dass es beim Menschen zu etwas Gutem führen kann: Fressen und Aufmerksamkeit.

So schauen manche Katzen ihre Halter mit intensivem Blick an, um diese an die Fütterungszeit zu erinnern. Anfangs ist das Tier noch zurückhaltend, sitzt ruhig und beschränkt sich aufs Starren.

Reagiert der aus Katzensicht etwas begriffsstutzige Mensch nicht, folgt als Nächstes eventuell ein "Miau", oft läuft die Katze neben ihrem Halter her oder streicht zwischen seinen Beinen. Setzt sich der Futterlieferant endlich in Bewegung, versucht die Katze, ihn in Richtung Küche zu dirigieren. Katzen haben eine innere Uhr bei Fütterungszeiten, die sie selten trügt.

Halter denkt an Hunger und eilt zum Futtervorrat

Katzen können dieses Verhalten durch ein Missverständnis lernen: Sie starren ihren Menschen aus irgendeinem Grund an – der denkt, das Tier hat Hunger und eilt zum Futtervorrat. Daraufhin starrt die kluge Katze natürlich öfter. Das gilt auch, wenn der Mensch isst und die Katze etwas abhaben möchte. Einige kommunizieren das sehr deutlich, indem sie immer wieder vom Mensch zum Teller hin und her gucken.

Andere belassen es beim Blick auf den Menschen, dabei geht ihr Schwanz steil in die Höhe und zittert. Auch die Kombi aus Starren und Schnurren ist in dieser Situation bei manchen Katzen beliebt.

Auch wenn sie gerne beachtet werden möchten, starren Katzen ihren Menschen an. Zum Beispiel, wenn Sie gerade am Rechner sitzen, in ein Buch vertieft sind oder schlafen. Es gibt Katzen, die sind Meister im "Aus-dem-Schlaf-starren". Dabei sitzt oder liegt die Katze ganz entspannt, die Ohren sind aufmerksam nach vorne gerichtet. Manche maunzen zudem oder heben als Signal für ihren Kontaktwunsch eine Pfote. Reagiert der Mensch, schnurrt die Katze.

Katze: Reicht Anstarren nicht aus, zündet sie schon mal die nächste Aufmerksamkeitsstufe und miaut dazu.
Katze: Reicht Anstarren nicht aus, zündet sie schon mal die nächste Aufmerksamkeitsstufe und miaut dazu. (Quelle: Markus Scholz/dpa-tmn-bilder)

Steigerung von Starren ist liebevolles Blinzeln

Das Schöne am Starren: Es kann auch ein Zeichen für Sympathie, vielleicht sogar für Liebe sein. Denn würde die Katze ihren Menschen nicht mögen, wäre ihr ein Augenkontakt unangenehm. Die Steigerung ist das Blinzeln – damit drücken Katzen ihre tiefe Zuneigung aus.

Zu sehen ist das Starren auch auf der echten Jagd. Da Katzen ihre Hornhaut nur relativ selten mit Blinzeln befeuchten müssen, können sie ihr potenzielles Opfer genau im Blick behalten, um dann im richtigen Moment die Attacke zu starten. Es werden auch zum Beispiel fremde Katzen im Revier drohend fixiert. Wenn keiner wegguckt, kommt es zum Kampf.

Katzen generell nicht zurückanstarren

Auch ängstliche Katzen starren, so versuchen sie, jede Regung ihres potenziellen Feindes wahrzunehmen, um die Entscheidung zu treffen: Angriff oder Flucht. Die ängstliche Katze kauert sich in eine Ecke oder gegen die Wand. Die Pupillen sind groß, die Ohren auf die Seiten oder nach hinten gedreht. Der Schwanz liegt wie zum Schutz um die Katze herum. Nähert man sich der Katze, kann sie fauchen – auch das sollte als Warnung sehr ernst genommen werden.

Drohende oder ängstliche Katzen können Sie mit einem Blinzeln beruhigen, dann sollten Sie wegschauen und langsam zurückgehen, dabei können Sie mit leiser, ruhiger Stimme sprechen.

Blinzeln und Abwenden zeigt immer, dass man es nett meint. Sie sollten Katzen nicht anstarren – auch wenn man von ihnen seit Minuten fixiert wird. Denn obwohl Katzen es selbst nicht besser machen, empfinden sie im tiefsten Inneren: Anstarren ist unhöflich!

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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