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Männer: Wie Klischees die Partnerschaft prägen.


Von wegen er will immer!

ag

26.02.2014Lesedauer: 3 Min.
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Männer: Wie Klischees die Partnerschaft prägen.
Auch Männer täuschen bei Sexmüdigkeit Migräne vor und können sogar unglaublich romantisch sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Männer sind die geborene Jäger, überwiegend rational und haben ständig Lust auf Sex. Über den Charakter und die Vorlieben des "starken" Geschlechts wird viel erzählt. "Auch viel Unsinn", sagt Christian Thiel. In seinem Buch "Wieso Frauen immer Sex wollen und Männer immer Kopfschmerzen haben" (Südwest Verlag) räumt der Berliner Paarberater mit gängigen Klischees über Beziehungen und Liebe auf. Mit einer Portion Selbstironie und unter Berücksichtigung psychologischer Studien führt Thiel den Leser durch das Dickicht der Mythen und kommt dabei zu dem Schluss: "Das meiste, was wir über die Liebe wissen, ist falsch!"

"Nirgendwo sonst leisten wir uns so viel Ignoranz gegenüber den Fakten wie in Liebesangelegenheiten", sagt Thiel. Die Liebe führe eine Art Doppelleben in unseren Köpfen. Konkret bedeutet dies: Auf der einen Seite gibt es die reale Liebe, wie wir sie tagtäglich erleben, mit allen Höhen und Tiefen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch unsere romantischen Liebesideale, die stark von Klischees geprägt sind. Sie beherrschen in starkem Maße unser Denken. Laut Thiel hat das zur Folge, dass sich die reale Liebe häufig der Romantik beugt. Ein zwiespältiger Zustand, der unweigerlich zu Problemen führt. Bestes Beispiel hierfür ist der Mythos "Männer wollen ständig Sex". Erfüllt der Mann nicht diese klischeehafte Rolle, kann es schnell zur Beziehungskrise kommen. "Das kann die partnerschaftliche Sexualität lähmen oder ganz zum Erliegen bringen", sagt Thiel.

Gefährliches Klischee: der sexbesessene Mann

In der Realität sind Männer alles andere als sexbesessen. Wie Sexualwissenschaftler herausgefunden haben, hat das "starke" Geschlecht sogar den Rückzug aus der Sexualität angetreten. Thiel zitiert in seinem Buch eine Studie, nach der 65 Prozent der Männer und "nur" 35 Prozent der Frauen über Lustlosigkeit im Bett klagen. So ist es nicht verwunderlich, wenn auch Männer bei Sexmüdigkeit öfter mal Kopfschmerzen vortäuschen oder den Abend am Computer verbringen wollen.

Erektionsprobleme haben ihren Ursprung oft im Kopf

Ein anderes Problem ist es, wenn Männer Erektionsprobleme haben. Dann wird gern nach körperlichen Ursachen geforscht, sagt Thiel. Doch auch hinter dieser Denkweise verbirgt sich ein Klischee: die Vorstellung, dass der Mann wie eine Maschine zu funktionieren hat. Kommt es zu "Störungen", schluckt er lieber Viagra, als der eigentlichen Ursache des Problems nachzugehen. In den meisten Fällen liegt dieses nämlich im Kopf. "Versagt ein Mann mehrfach hintereinander, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich seine Versagensängste so sehr vergrößern, dass die Erektion dauerhaft ausbleibt", weiß Thiel. Dann sorgt ein Misserfolg für den nächsten. Paarberater und Sexualtherapeuten wissen, wie schwer es ist, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Doch es lohnt sich, wie Thiel am Beispiel von Hans und Monika verdeutlicht: Hier waren es die barsche Kritik und das fehlende Einfühlungsvermögen der Frau, die dem Ehemann auf Dauer die Lust raubten. In einer psychologischen Beratung konnte Hans schließlich sein Erketionsproblem lösen - ganz ohne Tabletten.

Partnersuche: Das Wild lauert dem Jäger auf

Die Vorstellung, dass der Mann bei der Partnersuche der dominante Part ist, ist ebenfalls ein weit verbreiteter Irrtum. Aus Umfragen und Studien weiß man, dass es eher die Frauen sind, die den ersten Schritt machen. "Auch
wenn es darum geht, ein erotisches Abenteuer zu suchen, fordern Frauen Männer oft dazu auf, sie anzusprechen", sagt Thiel. Zudem werden auch Frauen häufig auf indirekte Art aktiv: zum Beispiel wenn sie mit Blicken flirten oder über ihre Körpersprache die "Aufforderung zum Ansprechen" signalisieren. Thiel kehrt daher den Mythos um und behauptet: "Das Wild lauert dem Jäger auf!"

Romantik? Ganz klar auch eine Männersache

Dass Männer in ihren Entscheidungen rationaler als Frauen sind, wird oft gesagt. Frauen dagegen werden für ausgesprochen emotionale und oft auch irrationale Wesen gehalten, die weitaus mehr Wert auf Romantik legen als Männer. Auch das ist ein Irrtum, behauptet Thiel: "Diese Klischees über die Geschlechter lassen sich in empirischen Studien selten nachweisen." Doch sie üben einen starken Druck aus und leiten uns an, unser Denken, Fühlen und Handeln den Erwartungen der Gesellschaft anzupassen. Thiel verweist hier auf eine Studie der amerikanischen Psychologin und Soziologin Terri Orbuch. Demnach denken Männer nur, sie seien in puncto Liebe sehr rational. In Wahrheit jedoch sind sie ebenso in der Lage, romantische Ideale zu entwickeln und Gefühle über ihre Vernunft zu stellen. Um nach außen die Fassade des harten Kerls aufrecht zu halten, wird diese Seite jedoch oft unterdrückt.

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