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Daran erkennen Sie Sommerreifen ganz einfach


Daran erkennen Sie Sommerreifen ganz einfach


Aktualisiert am 01.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Eindeutig: Die groben Profileinschnitte in Laufrichtung und die fehlenden Lamellen kennzeichnen den Sommerreifen.Vergrößern des Bildes
Eindeutig: Die groben Profileinschnitte in Laufrichtung und die fehlenden Lamellen kennzeichnen den Sommerreifen. (Quelle: Wedel/Kirchner-Media via www.imago-images.de)
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Sommerreifen lassen sich sehr leicht erkennen: Ihr eindeutigstes Merkmal ist, dass sie eben keines haben. Das scheint widersinnig, ist aber ganz einfach.

Grobe Profileinschnitte in Laufrichtung, fehlende Lamellen quer zur Laufrichtung: Daran erkennt man Sommerreifen. Es geht aber noch einfacher.

Sommerreifen: Keine Kürzel an der Flanke

Winter- und Allwetterreifen tragen an ihrer Seitenfläche (die so genannte Flanke) zwei Symbole. Nämlich eine Schneeflocke und das Kürzel M+S (steht für Matsch und Schnee). Wenn Sie diese Symbole an der Flanke finden, dann ist klar: Es handelt sich nicht um einen Sommerreifen. Und umgekehrt gilt das Gleiche.

Natürlich unterscheidet die Reifen aber mehr als ihr Kürzel an der Flanke: Beide Reifen-Typen haben komplett abweichende Profile, die ihnen die entsprechenden Eigenschaften geben. Dadurch bietet der Winterreifen bei Schnee und Glätte viel Halt und Sicherheit. Der Sommerreifen hingegen kann bei wärmerem und heißem Wetter seine Stärken ausspielen.

Und das zeigt sich bereits beim Blick auf sein Profil. Der Sommerreifen hat in erster Linie grobe Profileinschnitte, die in Fahrtrichtung verlaufen. Am Winterreifen hingegen fallen viele kleine Lamellen quer zur Fahrtrichtung auf. Diese feinen Einschnitte – meist in Zickzack-Form – geben dem Reifen seinen Grip auf Eis und Schnee.

Das macht Winterreifen im Sommer so gefährlich

Spätestens beim Fahren werden Sie den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen schnell erkennen können – was aber alles andere als ratsam ist.

Winterreifen sind eben durch ihren besonderen Aufbau darauf hin optimiert, bei niedrigen Temperaturen ihre Stärken auszuspielen. Und das macht sie umgekehrt bei höheren Temperaturen sehr gefährlich.

Denn ihre Gummimischung ist vergleichsweise weich. Bei Wärme verschlechtern sich dadurch nicht nur die Fahreigenschaften. Sondern auch der Bremsweg verlängert sich drastisch. Außerdem können ihre ausgeprägten Längsrillen auf trockenen Straßen das Kurvenverhalten negativ beeinträchtigen.

Obendrein verschleißen Winterreifen im Sommer viel schneller, ihr höherer Rollwiderstand treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Geld sparen kann man damit also nicht.

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