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Museum in Berlin: Geldmangel – diese Museen verringern ihre Öffnungszeiten


Knappe Kassen
Diese Berliner Museen müssen früher schließen

Von dpa
Aktualisiert am 15.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Museumsbesucher in der Alten Nationalgalerie (Archivfoto): Sie ist von den Veränderungen ausgenommen.Vergrößern des BildesMuseumsbesucher in der Alten Nationalgalerie (Archivfoto): Sie ist von den Veränderungen ausgenommen. (Quelle: Sergi Reboredo / VWPics via www.imago-images.de/imago)
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Unschöne Nachrichten für Museumsgänger: Mehrere große Museen der Stadt schließen ihre Türen künftig früher – und öffnen auch am Dienstag nicht mehr. Was dahinter steckt.

Einige Berliner Museen müssen wegen der schwierigen Finanzlage ihre Öffnungszeiten anpasse - ab dem Dienstag sind einige der Ausstellungshallen dann an einem weiteren Tag in der Woche geschlossen und haben zudem verkürzte Öffnungszeiten.

Betroffen sind das Alte Museum und das Bode-Museum auf der Museumsinsel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch die Kunstbibliothek, das Kupferstichkabinett und das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum sowie die Friedrichswerdersche Kirche, das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem, die Sammlung Scharf-Gerstenbergesitz bleiben nun montags und dienstags geschlossen und verkürzen ihre Öffnungszeiten zu den bisher weniger besuchten Tageszeiten.

Für die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung soll es Ausnahmen geben

Von den aktuellen Plänen nicht betroffen sind etwa das Neue Museum mit der berühmten Büste der Nofretete, die zur Nationalgalerie gehörenden Häuser Alte Nationalgalerie, Neue Nationalgalerie und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die Gemäldegalerie, das Museum für Fotografie sowie das Panorama, der Ableger des wegen Sanierung geschlossenen Pergamonmuseums.

Das Neue Museum und die benachbarte James-Simon-Galerie streichen prinzipiell die abendliche Verlängerung an Donnerstagen, öffnen allerdings vom 4. Juli bis 1. September dienstags bis samstags bis 20 Uhr.

"Die angespannte Haushaltslage zwingt uns leider dazu, dass wir Ausgaben drastisch reduzieren müssen", hatte Stiftungspräsident Hermann Parzinger die Einschränkungen begründet. "Gleichzeitig wollen wir künftig viel flexibler auf Besucherströme reagieren und bei erfolgreichen Ausstellungen die Öffnungszeiten auch erweitern." So etwa bei der vom 19. April bis zum 4. August geplanten Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie. Dort soll der erwartete Andrang von Mai bis August donnerstags bis samstags bis 20 Uhr Zugang finden, im letzten Ausstellungsmontag kommen die Abende dienstags und mittwochs noch hinzu.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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