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Siegen-Wittgenstein | Ermittlungen gegen früheren Kirchenmitarbeiter dauern an


Siegen-Wittgenstein
Ermittlungen gegen früheren Kirchenmitarbeiter dauern an

Von dpa
23.11.2023Lesedauer: 1 Min.
KircheVergrößern des BildesEin Lichtstrahl fällt in einer Kirche auf ein Kreuz. (Quelle: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Ermittlungen gegen einen früheren Kirchenmitarbeiter des evangelischen Kirchenkreises Siegen wegen des Verdachts sexuell übergriffigen Verhaltens dauern an. Einige Vernehmungen seien verschoben worden, bis alle Zeugen befragt seien, werde es voraussichtlich noch drei bis vier Wochen dauern, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Siegen am Donnerstag auf Anfrage. Es sei weiterhin ungeklärt, ob bei dem Mann, der sich inzwischen in Rente befindet, ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliege. Sollte das so sein, könne angesichts des lange zurückliegenden Zeitraums der mutmaßlichen Vorfälle Verjährung vorliegen.

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, war am Montag im Zusammenhang mit dem Fall zurückgetreten. Gegen sie waren Vorwürfe erhoben worden, sie sei schon in den 1990er Jahren vom Fehlverhalten des ihr gut bekannten damaligen Kirchenmitarbeiters informiert worden. Kurschus bestreitet das, war aber als EKD-Vorsitzende und Präses der westfälischen Kirche zurückgetreten, weil sie Schaden von der Kirche abwenden wolle.

Dem Oberstaatsanwalt zufolge wird in mehreren Verdachtsfällen ermittelt, die überwiegend in den 1990er Jahren liegen, in einem Fall in der 1980er Jahren. Inzwischen gebe es zwei Menschen, die aussagten, sie seien erst 17 Jahre alt gewesen, als sie vom sexuellen Fehlverhalten des Kirchenmitarbeiters betroffen gewesen seien. In diesen Fällen sei von Verjährung auszugehen, berichtete der Behördensprecher.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen gebe es keine Hinweise auf "körperliche Gewalt oder eine Drohung gegen Leib und Leben gegen eine Person". Man habe zahlreiche Zeugen befragt, darunter auch Personen, die mit den mutmaßlich Geschädigten Gespräche geführt hätten, selbst aber nicht betroffen gewesen seien.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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