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Bielefeld: Prozessbeginn – Mann gesteht Freundin mit Schwert getötet zu haben

Prozess zur Bluttat  

Mann gesteht, Freundin mit Schwert getötet zu haben

12.05.2021, 15:52 Uhr | dpa

Bielefeld: Prozessbeginn – Mann gesteht Freundin mit Schwert getötet zu haben. Ein Schild des Landgerichts Bielefeld (Archivbild): Dort beginnt ein Prozess wegen des Mordes an einer Frau. (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Ein Schild des Landgerichts Bielefeld (Archivbild): Dort beginnt ein Prozess wegen des Mordes an einer Frau. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Geständnis zu Prozessbeginn in Bielefeld: Ein 37-Jähriger hat seine 43-jährige Freundin mit einem Schwert so schwer verletzt, dass sie verblutete.

Im Prozess um eine mit einem Schwert getötete Frau, hat der Angeklagte vor dem Landgericht in Bielefeld ein Geständnis abgelegt. Der Mann sagte zu Verhandlungsbeginn am Mittwoch aber auch, er könne sich nicht mehr genau erinnern, was passiert sei.

Der Mann und seine Freundin waren im Januar 2021 bei einem Bekannten zum Grillen und wollten dort übernachten. Es kam aber anders. Seine 43 Jahre alte Lebensgefährtin habe sich mit einem weiteren Gast auf eine Matratze gelegt und "machte mit dem rum", sagte der Deutsche. Er hatte am Abend rund drei Promille Alkohol im Blut, ebenso seine Lebensgefährtin. Wütend sei er nach Herford heimgefahren. Als seine Freundin am nächsten Tag in Begleitung des Bekannten nach Hause kam, öffnete der Angeklagte die Tür mit einem Samurai-Schwert in der Hand.

Keiner kann sich erinnern

Der 37-Jährige gab an, sich nicht genau erinnern zu können, ob er zugestochen habe. Am Abend dieses Tages wurden bei dem Angeklagten noch 1,9 Promille gemessen. Das Schwert mit einer Klingenlänge von 75 Zentimetern habe er sich über einen Internet-Versand-Handel bestellt. Auch der Bekannte sagte, er habe nicht gesehen, was passiert sei. Er habe einen Notarzt gerufen, die sterbende Frau auf den Bürgersteig gezogen und sei weggefahren.

Ein Nachbar wartete auf den Rettungswagen und informierte die Polizei. Er hatte gesehen, wie der Angeklagte vergeblich versucht hatte, das blutende Opfer in die Wohnung zu ziehen. Das Schwert hatte die Hauptschlagader der Frau verletzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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