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Prozess am Landgericht Verden: Mutter soll ihr Baby verhungern lassen haben


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Fast zwei Wochen ohne Flasche: Mutter soll ihr Baby verhungern lassen haben

Von dpa, t-online, stk

28.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand (Symbolfoto): Für die Verhandlung sind die Aussagen mehrerer Zeugen und Sachverständige vorgesehen.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand (Symbolfoto): Für die Verhandlung sind die Aussagen mehrerer Zeugen und Sachverständige vorgesehen. (Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa)
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Keine Flache, keine Nahrung – und das fast zwei Wochen lang. Für einen Neugeborenen endete das tödlich. Jetzt steht seine Mutter vor Gericht.

Wegen der Tötung ihres neugeborenen Sohnes muss sich ab Montag (10 Uhr) eine 34 Jahre alte Frau vor dem Landgericht Verden verantworten. Laut Anklage soll sie im Frühjahr 2019 ihren zwei Wochen alten Säugling verhungern lassen haben, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Der Junge war Ende April 2019 im Krankenhaus geboren worden. Nach der Entlassung soll die Angeklagte ihr Baby weder gestillt noch ihm die Flasche gegen haben. Die Anklage geht dabei von einem Zeitraum vom 30. April bis 10. Mai aus, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts. Die Frau soll, so der Vorwurf, ihrem Baby Nahrung verweigert habe, "wobei ihr bewusst gewesen sein soll, dass das Kind ausreichend Nahrung benötigt". Der Mutter soll der schlechte Gesundheitszustand des Jungens dabei durchaus bewusst gewesen sein, dennoch suchte sie laut der Vorwürfe weder einen Arzt noch ein Krankenhaus auf.

Die Frau hatte zu dem Zeitpunkt bereits vier andere Kinder. Das Baby starb Anfang Mai 2019. Angeklagt ist die Frau wegen Totschlags. Das Gericht hat bis Februar 2023 zwölf Verhandlungstermine angesetzt. Ein Dutzend Zeugen und mehrere Sachverständige sind geladen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • landgericht-verden.niedersachsen.de: Pressemitteilung
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