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Dexters tragisches Schicksal – Tierheim fassungslos: "Versteht die Welt nicht"


Hundeschicksal macht Pfleger fassungslos

Von t-online, stk

Aktualisiert am 19.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0258002892Vergrößern des BildesEin Hund schaut durch Gitterstäbe eines Zwingers (Symbolfoto): Noch immer sei der Vierbeiner dabei, sein Trauma zu verarbeiten. (Quelle: IMAGO/Petrov Sergey)
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Nachts wird ein Hund angebunden an einer Bushaltestelle gefunden. Nun ist er im Tierheim. Auf ein neues Zuhause muss er aber noch lange warten.

Was "Dexter" erlebt haben muss, kann man nur erahnen. In einer dunklen Nacht Ende Juli findet eine Passantin den Hund an einer Bushaltestelle in der Gemeinde Südbrookmerland (Ostfriesland). Er wurde dort angebunden und zurückgelassen. Keine Spur vom Besitzer, keine Nachricht, nichts.

Seitdem lebt der American Staffordshire Terrier im Tierheim Aurich. Auch wenn er sich dort wohlfühle, wie die Verantwortlichen damals auf ihrer Instagram-Seite schrieben, so wird er wohl noch lange Zeit in der Einrichtung bleiben müssen. Seine Vermittlung – vorausgesetzt, es findet sich überhaupt ein Interessent – kann noch Wochen gar Monate dauern. Für Tierheim und Hund eine Belastung fehlt vielen Einrichtungen gerade jetzt doch dringend benötigtes Personal.

Tierheim Aurich: Vermittlung erst in "weiter Zukunft"

Wie das Tierheim Aurich schreibt, sei "Dexter" ein "total toller Kerl". Er habe sich gut eingefunden. Doch sicher war das nicht. Der Hund habe anfänglich "die Welt nicht verstanden" und auch das Tierheim könne sich "nicht vorstellen, wie ihm jemand so etwas antun konnte".

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Auch wenn es "Dexter" in der Einrichtung gut gehe, so wollen die Pfleger schon, dass er so schnell wie möglich ein liebevolles Zuhause finde. Doch so einfach ist das nicht. Bereits Ende Juli schrieb das Team des Tierheims: "Und auch wenn dazu schon einige Anfragen kamen: Eine potenzielle Vermittlung steht zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Zukunft."

Bürokratie erschwert Arbeit des Tierheims

Im Gespräch mit der "Nordwest-Zeitung" präzisierte Tierheimleiterin Andrea Kerzel das Problem. Da es sich bei "Dexter" um einen ausgesetzten Hund handele, würden Verträge mit der Kommune nicht greifen. So bliebe das Tierheim fast ausschließlich allein auf den Kosten für seine Behandlung und Pflege sitzen. Nur wenn die Tiere als Fundtiere deklariert werden, würden die Verträge greifen und Kosten erstattet.

Hinzukomme: "Dexter" habe in der Vergangenheit bereits einen kleinen Hund gebissen, seine Vermittlung könne nur an einen "kleinen Personenkreis" erfolgen. Das gesamte Team arbeite nun daran, "in die Zukunft zu blicken und das erlebte Trauma zu verarbeiten".

Verwendete Quellen
  • instagram.com: Profil von tierheimaurich
  • nwzonline.de: "Tierheimleiterin: "Hinter Gittern landen immer die Falschen" (kostenpflichtig)
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