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Tierquälerei in Dortmunder Nordstadt: 40 verwahrloste Hunde in stinkender Wohnung


Alle müssen ins Tierheim
Polizei entdeckt 40 Hunde in verwahrloster Wohnung

Von t-online, tht

Aktualisiert am 28.02.2023Lesedauer: 2 Min.
imago203253156Vergrößern des BildesEin Hund in einem Tierheim in NRW (Symbolbild): Eine Frau hat in Dortmund 40 Hunde in einer Wohnung gehalten. (Quelle: STEFAN AREND)
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Die Polizei hat 40 Hunde in der verwahrlosten Wohnung einer 51-Jährigen entdeckt. Alle Tiere wurden ins Tierheim gebracht.

Während eines Polizeieinsatzes entdeckte die Polizei am Montag in der Wohnung einer 51-Jährigen in der Dortmunder Nordstadt 40 Hunde, "die nicht artgerecht gehalten wurden", wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Die Feuerwehr brachte alle 40 Tiere ins Dortmunder Tierheim. Zunächst hatte die Polizei von 25 Hunden in der Wohnung gesprochen, die Zahl allerdings im Laufe des Dienstags aktualisiert.

"Mehrere Male mussten die beiden Feuerwehrmänner mit dem Transportfahrzeug von der Wohnung zum Tierheim fahren", berichtet ein Sprecher t-online. Zu zweit hätten sie die "verwahrlosten Hunde" über die Laderampe in die Gitterboxen verfrachtet und verkehrssicher verstaut. "Normalerweise fahren wir solch große Mengen an Tieren nicht", sagte der Sprecher. Das sei schon außergewöhnlich.

Im Laufe des Tages hätten dann Mitarbeiter des Veterinäramts den Transport übernommen. Bei einer Durchzählung der Tiere sei man dann auf 40 Hunde gekommen. "Darunter acht Welpen", so der Sprecher weiter. Das Tierheim, in dem die Hunde nun untergebracht sind, ließ eine Anfrage von t-online unbeantwortet.

51-Jährige war in Streit verwickelt

Ursprünglich sei die Polizei laut eigenen Angaben aufgrund eines Streits, in den die 51-Jährige involviert gewesen sei, in der Nordstadt im Einsatz gewesen. Eine 31-jährige Passantin habe dort versucht, den Streit zwischen einem Mann und der Tierhalterin zu schlichten. Die Frau habe aggressiv reagiert, der 31-Jährigen die Brille zerbrochen und der Streitschlichterin an den Haaren gezogen, teilte ein Polizeisprecher mit. Dann sie nach Hause gelaufen.

In der übel riechenden Wohnung der 51-Jährigen entdeckte die Polizei dann die Hunde. Sie seien nicht "artgerecht gehalten" worden, teilte der Sprecher mit. Das von der Polizei verständigte Veterinäramt habe sofort ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Verwendete Quellen
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