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Cold Case aus Hagen: Frau vergewaltigt und lebendig verbrannt – wer ist sie?


"Cold Case" aus dem Ruhrgebiet
Mann soll eigene Tochter vergewaltigt und verbrannt haben

Von t-online, fe

Aktualisiert am 27.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Eine Rekonstruktion des Gesichts der Toten: So könnte die junge Frau ausgesehen haben.Vergrößern des BildesEine Rekonstruktion des Gesichts der Toten: So könnte die junge Frau ausgesehen haben. (Quelle: Polizeipräsidium Hagen)
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Vor 26 Jahren wurde eine junge Frau bei Hagen vergewaltigt und in Brand gesetzt. Der Fall ist bis heute ungelöst – doch der Vater bleibt Hauptverdächtiger.

Montag, der 2. Juni 1997: In einem Waldstück bei Altena-Bergfeld, einer kleinen Ortschaft südöstlich von Hagen, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Tote ist nackt, ihr Körper weist Spuren eines schrecklichen Verbrechens auf: Die Frau wurde vergewaltigt, gewürgt und schließlich mit Benzin übergossen und angezündet. Da war sie noch am Leben. Wer die junge Frau ist, ist bis heute nicht geklärt. Weder sie noch ihr Mörder wurden identifiziert.

Vieles in dem Fall ist unklar, der auch Teil der Interpol-Kampagne "Identify Me" des Bundeskriminalamts, der niederländischen und der belgischen Polizei ist. "Der Täter hat sich Mühe gegeben, die Identifizierung der Toten zu verhindern", heißt es auf der Website der länderübergreifenden Kampagne, die sich dem Lösen ungeklärter "Cold Cases" widmet. "Ein Abgleich der Fingerdrücke des Opfers war negativ."

Dennoch konnten die Ermittler ein paar wenige Details enthüllen: Die Tote war etwa 18 bis 22 Jahre alt, 1,53 bis 1,57 Meter groß, zierlich und wog etwa 45 Kilogramm. Sie hatte rot-braune bis dunkle Haare und dunkle Augen. "Auffällig ist außerdem das sehr gepflegte Gebiss der Toten, insbesondere einer der oberen Schneidezähne, an dem sich offenbar zu Lebzeiten des Opfers ein Kristallglas-Stein als Zahnschmuck befand", heißt es vonseiten der Polizei weiter.

Vater der Frau "höchstwahrscheinlich" der Täter

Die junge Frau wurde wahrscheinlich einen Tag vor dem Auffinden ihrer Leiche getötet, also am 1. Juni 1997. Und obwohl sonst nicht viel über das Geschehen jenes Sommers vor 26 Jahren bekannt ist, haben die Ermittler einen Verdacht: "Höchstwahrscheinlich war der Vater der Täter oder zumindest an der Tat beteiligt", so die Staatsanwaltschaft und Polizei Hagen in einer Pressemitteilung. Das hätte der Abgleich von DNA-Spuren ergeben.

Zeugen, die Hinweise zu der getöteten jungen Frau machen könne, werden gebeten, sich bei den Ermittlern der Polizei Hagen zu melden. Hinweise nehmen die Beamten unter der Nummer 02331/986-0 oder per E-Mail an poststelle.hagen@polizei.nrw.de entgegen.

Für Hinweise, die zur Identifizierung des Opfers führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.

Verwendete Quellen
  • polizei.nrw.de: Mitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizei Hagen vom 24. Juli 2023
  • bka.de: Identify Me - Internationale Kampagne zu Morden an unbekannten Frauen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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