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Dortmund: Polizei erwischt jungen Mercedes-Raser mit 186 km/h auf Landstraße


20-Jähriger hat kuriose Ausrede
Raser mit 186 km/h auf Landstraße erwischt

Von t-online, mtt

28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein Mercedes A 200 (Symbolbild): In einem solchen Auto war der junge Raser in Dortmund unterwegs.Vergrößern des BildesEin Mercedes A 200 (Symbolbild): In einem solchen Auto war der junge Raser in Dortmund unterwegs. (Quelle: Geisler/imago-images-bilder)
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Erlaubt war Tempo 70, erwischt wurde ein 20-Jähriger im Mercedes A 200 mit viel höherer Geschwindigkeit. Laut Polizei wirkte der Mann abgeklärt.

In Dortmund ist der Polizei ein Raser ins Netz gegangen, der mit 186 km/h über eine Landesstraße gebrettert ist. Ein Team der Autobahnpolizei habe die Fahrt am Dienstagmittag um 13.03 Uhr auf der L 663 im Stadtteil Asseln dokumentiert, teilten die Beamten am Mittwoch mit.

Der junge Mann war demnach in einem Mercedes A 200 unterwegs. Erlaubt sind an der Stelle, an der die Polizei seine Fahrt mit einer Kamera aufzeichnete, 70 km/h.

Polizei Dortmund: 186 km/h bedeuten 51 Meter pro Sekunde

Die Beamten zeigten sich entsetzt über die hohe Geschwindigkeit: "Wer mit 186 km/h über eine Straße rast, dringt in einen Geschwindigkeitsbereich vor, der im Fall eines Ausweich- oder Bremsmanövers kaum noch beherrschbar ist", schrieben sie. "Bei 186 km/h legte der Mercedes des 20-Jährigen 51 Meter pro Sekunde zurück."

Eine solche Fahrweise gefährde Menschenleben. Hätte ein anderes Auto an der Stelle eine Panne gehabt, wäre der 20-Jährige wohl "mit voller Wucht in den liegengebliebenen Pkw gefahren", heißt es in der Polizeimitteilung weiter.

Ausrede: "Magenprobleme"

Auf sein Verhalten angesprochen, habe der 20-Jährige abgeklärt reagiert. Als Grund für seinen Fahrstil habe er "Magenprobleme" genannt.

Nun muss der 20-Jährige mit einem drei Monate dauernden Fahrverbot und einem Bußgeld rechnen. Dieses wird laut Polizei mindestens 700 Euro betragen. Sollte die Bußgeldstelle einen Vorsatz erkennen, sei der doppelte Betrag fällig. Zu diesen 1.400 Euro kämen dann noch Gebühren. Je nach Vorgeschichte des Fahrers mit weiteren Einträgen zu Fehlverhalten im Straßenverkehr könne auch eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden, die die Kosten für den Raser weiter in die Höhe treibe.

Aber abgesehen von den finanziellen Konsequenzen, schreiben die Beamten: "Ein Menschenleben ist unbezahlbar."

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