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Dortmund: Rechte Hooligans feiern in Kneipe von Kevin Großkreutz


Rechte Hooligans feiern in Kneipe von Kevin Großkreutz

Von t-online, fas

19.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Banner der "Northside" im Stadion (Archivbild): Die Hooligangruppe soll in der Kneipe von Kevin Großkreutz gefeiert haben.Vergrößern des BildesBanner der "Northside" im Stadion (Archivbild): Die Hooligangruppe soll in der Kneipe von Kevin Großkreutz gefeiert haben. (Quelle: Thomas Bielefeld/imago-images-bilder)
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In Dortmund betreibt Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz mit einem Geschäftspartner eine Kneipe. Genau dort soll eine teils rechtsextreme Hooligangruppe ihr Jubiläum gefeiert haben.

Die zum Teil rechtsextreme Hooligangruppe "Northside" soll in der Kneipe "Mit Schmackes" eine ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert haben – in der Kneipe, die der ehemalige BVB-Spieler Kevin Großkreutz gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Christopher Reinecke betreibt. Das berichtet der WDR.

Am vergangenen Samstag hätten sich demnach rund 70 Personen aus dem Umfeld von "Northside" getroffen. Auch Co-Betreiber Reinecke sei vor Ort gewesen, auf einem gemeinsamen Foto mit den Hooligans sei er dem Bericht zufolge zu sehen.

Kevin Großkreutz habe von der Veranstaltung in seiner Kneipe nichts gewusst, erklärte Reinecke. Er sei vor Ort gewesen, Neonazis habe er aber keine gesehen, ebenso sei ihm von Kontakten der "Northside" in die rechtsextreme Szene nichts bekannt.

Verurteilter Neonazi zwischen "Northside"-Hooligans

Der WDR hingegen zitiert den Fanforscher Robert Claus damit, dass diese Verbindungen sehr deutlich seien: Es gebe nachweislich "ganz enge Kontakte in die militante Neonaziszene in Dortmund". Das Portal "Der Westen" berichtete 2019 von einem wegen Totschlags verurteilten Rechtsextremen in den Reihen der "Northside" während eines Spiels. Beim Gedenken an den Neonazi Siegfried Borchardt Anfang Oktober hätten Mitglieder der Hooligangruppe außerdem einen Trauerkranz überbracht.

Der BVB hatte sich unterdessen schon vor langer Zeit von der "Northside" distanziert. Die Aktivitäten der Gruppe beobachte man "sehr genau und mit Besorgnis".

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