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Ministerin zu maroder A45-Brücke: Region weiter entlasten

Von dpa
12.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Marode Talbrücke Rahmede auf der A45 bei Lüdenscheid
Abgesperrte Zufahrt zur Autobahnbrücke Rahmede auf der A45 bei Lüdenscheid. (Quelle: Cedric Nougrigat/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Nach der Sperrung der maroden Talbrücke Rahmede auf der Autobahn 45 bei Lüdenscheid soll die stark betroffene Region besser entlastet werden. Derzeit laufen Bemühungen, um mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern, wie NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU) am Mittwoch im Verkehrsausschuss des Düsseldorfer Landtags schilderte. Man wolle damit für die Unternehmen der Region akute Abhilfe schaffen und sehe zugleich eine Chance für die Zukunft: Eine "dauerhafte Verlagerung" des Güterverkehrs auf die Schiene sei "richtig und wichtig".

Innenstadtbereiche und Anwohner müssten weiter entlastet werden, sagte Brandes in einer Fragestunde. Unter anderem versuche man, mit weiteren Ampeln und umprogrammierten Schaltungen für einen besseren Durchlauf zu sorgen und Ausweichverkehr vor allem aus Lüdenscheid herauszuhalten. Auch das Thema Schnellbusse stehe auf der Liste, um Pendler zu unterstützen. "Wir prüfen alles, was möglich ist." Die großräumige Umleitung über andere Autobahnen habe zu erheblich weniger Verkehr auf der A45 geführt.

An diesem Freitag wollten die Verkehrsministerien des Landes und des Bundes sowie die Autobahn GmbH beraten, wie schnellstmöglich ein Brücken-Ersatzbau auf der wichtigen Nord-Süd-Verkehrsachse errichtet werden kann. NRW dränge auf einen beschleunigten Abriss und Neubau. Vor knapp einer Woche hatte sich herausgestellt, dass die Brücke Rahmede auf der Sauerlandlinie zwischen östlichem Ruhrgebiet und Frankfurt nicht saniert werden kann.

Auch im Bundestag war die Talbrücke Thema im Verkehrsausschuss. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion forderte schnelles Handeln und konkrete Zeitvorgaben. Die Region sei hart getroffen, die wichtige Verkehrsader werde langfristig massiv beeinträchtigt sein, sagte der verkehrspolitische Sprecher Thomas Bareiß der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist ein verkehrspolitischer Super-Gau."

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