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Erfurt: CO2-Belastung seit 1990 deutlich gesunken

Verkehr bleibt ein Problem  

CO2-Belastung in Erfurt seit 1990 deutlich gesunken

14.01.2020, 14:41 Uhr | t-online.de

Erfurt: CO2-Belastung seit 1990 deutlich gesunken. Stau am Schmidtstedter Knoten: In Erfurt sollte die Verkehrswende vorangetrieben werden, fordert Stadtrat Urs Warweg. (Quelle: imago images/Steve Bauerschmidt/Archiv)

Stau am Schmidtstedter Knoten: In Erfurt sollte die Verkehrswende vorangetrieben werden, fordert Stadtrat Urs Warweg. (Quelle: Steve Bauerschmidt/Archiv/imago images)

Erfurt will sich für das Klima einsetzen. In den vergangenen 30 Jahren ist schon einiges erreicht worden. Nun will die Stadt stärker an der Verkehrswende arbeiten.

Die CO2-Emissionen in Erfurt sind in den vergangenen 30 Jahren deutlich zurückgegangen. Das sagte Stadtrat Urs Warweg, Umweltfachmann bei der SPD, in einem Interview mit Stadtsprecher Daniel Baumbach.

Erfurts Stadtparlament debattierte im Dezember darüber, ob die Stadt auch den Klimanotstand ausrufen sollte. Eine große Mehrheit, darunter auch Warweg, entschied sich dagegen. Allerdings seien sich fast alle Fraktionen darüber einig, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

Erfurt verabschiedete eigenes CO2-Gesetz

Doch in den vergangenen Jahren habe sich sich bereits einiges getan, sagte Warweg. Bereits 1997/98 wurde ein eigenes CO2-Minderungsgesetz für die Stadt verabschiedet. Das zahlte sich aus: So seien im Vergleich zum Jahr 1990 bei der Energiegewinnung die CO2-Emissionen um 70 Prozent gesunken, bei Wärmeversorgung der Häuser um 40 Prozent.

Zum einen fielen Fabriken in der Schwerindustrie weg, auch Trabis verschwanden von der Straße. Das Thema Verkehr sei künftig das größte Problem. "Dort sind die CO2-Einsparungen gering", sagte Warweg. "Das ist die Aufgabe der Zukunft." 

Vor allem stünde die Frage im Raum, wie der Umstieg von Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr oder auf den Radverkehr gelingen kann. "Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen", so der SPD-Politiker, "und darüber sprechen, wie der Verkehrsraum neu aufgeteilt werden kann". Er zeigte sich zuversichtlich, dass das in den kommenden zehn Jahren gelingen kann. 

Verwendete Quellen:

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