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Erfurt: LKA ermittelt nach Angriff auf Internet-Schulportal

Millionenfache Anfragen  

LKA ermittelt nach Angriff auf Internet-Schulportal

05.02.2021, 15:21 Uhr | dpa

Erfurt: LKA ermittelt nach Angriff auf Internet-Schulportal. Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife (Symbolbild): Das LKA hat Ermittlungen zu einem Hackerangriff auf die Thüringer Schulcloud übernommen.  (Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife (Symbolbild): Das LKA hat Ermittlungen zu einem Hackerangriff auf die Thüringer Schulcloud übernommen. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Nachdem sich Schüler wegen eines Hackerangriffs nicht in die Thüringer Schulcloud einwählen konnten, hat die Erfurter Staatsanwaltschaft nun das Landeskriminalamt beauftragt, Ermittlungen zu dem Vorfall anzustellen. 

Nach dem jüngsten Hackerangriff auf das Thüringer Internet-Schulportal ermittelt jetzt das Landeskriminalamt (LKA). Die Erfurter Staatsanwaltschaft habe es mit den Ermittlungen beauftragt, sagte eine LKA-Sprecherin am Freitag in der Landeshauptstadt. Weitere Angaben machte sie zunächst nicht. Man stehe noch ganz am Anfang der Ermittlungen. Zunächst hatte der MDR berichtet.

Das Thüringer Internet-Schulportal war am Montag einer sogenannten DDoS-Attacke ausgesetzt gewesen. Dabei wird versucht, Computersysteme durch eine extrem hohe Zahl an Anfragen zu verlangsamen oder sogar zum Absturz zu bringen. Die Schüler konnten sich am ersten Schultag nach den Winterferien deshalb nicht in die Thüringer Schulcloud einwählen. Bereits vor drei Wochen war diese schon einmal angegriffen worden.

Der Angriff erfolgte von mehreren automatischen Netzen, die auf Serverstandorte in Singapur zurückzuführen waren. Die von dort in sehr kurzer Zeit erzeugten Anfragen wirkten auf das System, als würde ein Vielfaches der normalen Nutzerzahl gleichzeitig zugreifen. Die Analyse ergab, dass im Zeitraum zwischen 7.30 Uhr und 11 Uhr etwa 200.000 "normale" Nutzeranfragen an die Server erfolgten, gleichzeitig aber zusätzlich millionenfach weitere Anfragen über die automatisierten Netze kamen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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