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Ab Juli nur noch halb so viele zentrale Impfstellen im Land

Von dpa
09.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Corona-Impfung
Ein Mann steht an einem Covid-19-Impfcenter hinter der Bodenaufschrift "Impfen". (Quelle: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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In Thüringen werden Corona-Impfstellen geschlossen. Aufgrund auslaufender Mietverträge sollen vier Stellen zum 31. März den Dienst einstellen; weitere Schließungen sollen schrittweise im zweiten Quartal folgen. Nur 15 der bisher 27 zentralen Impfstellen sollen thüringenweit über den 30. Juni hinaus fortgeführt werden, teilten das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) am Mittwoch gemeinsam mit. "Damit kann der Freistaat Thüringen flexibel auf mögliche Entwicklungen der Pandemie reagieren", hieß es. Auch 15 mobile Impfteams blieben aktiv.

Das geplante Netz stelle eine Grundversorgung sicher und gewährleiste gleichzeitig den effektiveren Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen. "Ein wohnortnahes Impfangebot bleibt über die niedergelassenen Ärzte gewährleistet. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Regelversorgung", sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke).

An der zentralen Terminvergabe über das Impfportal des Freistaates Thüringen beteiligen sich inzwischen 136 Thüringer Arztpraxen. 7300 Termine sind dort aktuell buchbar. "Mit Erst- und Zweitimpfquoten um die 70 Prozent haben wir wichtige Etappen erreicht, sind aber noch immer nicht am Ziel", so Werner.

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