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Essen: Ex-Rot-Weiß-Fußballer warnt nach Tod von Handballer vor Sport bei Krankheit

Nach tragischem Tod eines Handballers  

Ex-Essen-Spieler warnt vor Sport bei Krankheit

19.11.2019, 10:54 Uhr | t-online.de , cf

Essen: Ex-Rot-Weiß-Fußballer warnt nach Tod von Handballer vor Sport bei Krankheit. Daniel Engelbrecht in seiner aktiven Zeit bei Rot-Weiss Essen: Wegen einer Herzmuskelentzündung musste er als aktiver Fußballer aufhören. (Quelle: imago images/Markus Endberg/Archiv)

Daniel Engelbrecht in seiner aktiven Zeit bei Rot-Weiss Essen: Wegen einer Herzmuskelentzündung musste er als aktiver Fußballer aufhören. (Quelle: Markus Endberg/Archiv/imago images)

Der tragische Tod des jungen Handballers Lars Krüger bewegt Essen. Nun meldet sich ein junger Ex-Fußballer zu Wort, der bereits vier Herzstillstände überlebte. Er möchte junge Sportler davor warnen, trotz eines Infekts zu trainieren.

Der ehemalige Rot-Weiss Essen-Spieler Daniel Engelbrecht hat sich nach dem tragischen Tod des Essener Handballers Lars K. geäußert. Am Wochenende ist der 32-jährige Spieler der SG Überruhr kurz nach Spielbeginn zusammengebrochen und später im Krankenhaus verstorben. Die genauen Umstände sind noch unklar. Es gab für seinen Verein keinen Hinweis darauf, dass Krüger gesundheitliche Problem hatte, berichtet die "Westdeutsche Zeitung".

Engelbrecht selbst ist dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen. Denn der heute 29-Jährige erlitt vier Herzstillstände in vier Jahren, berichtet die "WAZ". Er leidet seit Jahren unter einer Herzmuskelentzündung. Vermutlich kam diese, als er trotz eines grippalen Infekts trainierte, vermuten seine Ärzte. 

Herzstillstand mit Anfang 20

Doch das war ihm zunächst gar nicht bewusst. Engelbrecht spielte vor sechs Jahren bei den Stuttgarter Kickers, kippte plötzlich mitten im Spiel um. Die Diagnose: Herzstillstand mit Anfang 20. Im Sommer 2017 wechselte er zu Rot-Weiss Essen. Bei einem Training brach er wieder zusammen. Auf Anraten der Ärzte entschied er sich daraufhin, seine aktive Karriere zu beenden.

Seither war er Trainer der U19 beim Vfl Bochum und scoutet nun Talente für den Verein. Dort sah er, dass junge Spieler trotz Schnupfen oder Husten trainieren und warnte sie vor den Folgen. "Ich habe sie dann einfach gefragt, ob sie so enden wollen wie ich", zitiert ihn die "WAZ".


Engelbrecht spricht oft über seine Krankheit. Am 23. November ist er zu Gast am Elisabeth-Krankenhaus in Essen, um als Referent bei der Herzwoche zu sprechen. "Meistens bin ich bei solchen Veranstaltungen der Jüngste. Aber mit 20, 30 machen sich die wenigsten Leute Gedanken über ihre Gesundheit", sagte er der Zeitung.

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