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83-J√§hrige f√§hrt an Haltestelle in Menschenmenge ‚Äď Bew√§hrung

Von dpa, ads

Aktualisiert am 13.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Die 83-jährige Angeklagte vor Prozessbeginn mit ihrem Anwalt: Sie erinnert sich nach eigener Aussage nicht an den Unfall.
Die 83-jährige Angeklagte vor Prozessbeginn mit ihrem Anwalt: Sie erinnert sich nach eigener Aussage nicht an den Unfall. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa-bilder)
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Nachdem sie mit ihrem Auto in mehrere Menschen an einer Straßenbahnhaltestelle in Essen gefahren war, hat eine 83-Jährige eine Bewährungsstrafe bekommen. Bei dem Unfall war ein Mann gestorben.

Nach einem tödlichen Unfall an einer Straßenbahnhaltestelle in Essen ist eine 83 Jahre Autofahrerin zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Angeklagte war am 29. Februar 2020 in eine Gruppe von Fahrgästen gefahren, die gerade einsteigen wollten. Zwölf Menschen wurden dabei teils schwer verletzt, einer kam ums Leben.

Laut Urteil des Essener Landgerichts hat die Seniorin ein vor ihr haltendes Auto rechts √ľberholt und war dabei mit zwei Reifen √ľber den B√ľrgersteig gefahren. Mehrere Menschen wurden bei dem anschlie√üenden Aufprall durch die Luft geschleudert. Ein 66-J√§hriger erlag rund drei Wochen sp√§ter seinen schweren Verletzungen.

Die Hintergr√ľnde des Unfalls blieben unklar. Das Urteil lautet auf fahrl√§ssige T√∂tung und fahrl√§ssige K√∂rperverletzung.

Angeklagte in Essen: "Es tut mir leid, es ist nun mal passiert"

Die Angeklagte war ungebremst in die Menschenmenge gefahren und erst deutlich hinter dem Unfall zum Stehen gekommen. Ein Sachverst√§ndiger hatte ihre Geschwindigkeit im Prozess mit mindestens Tempo 50 angegeben. Eine Erkl√§rung hat die 83-J√§hrige angeblich nicht. "Es tut mir leid, es ist nun mal passiert", sagte sie kurz vor der Urteilsverk√ľndung. Sie wolle und werde auch nicht mehr Auto fahren. An den Unfall selbst habe sie keine Erinnerung.

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Richter Sebastian Jordan sprach im Urteil von einem "Augenblicksversagen". Die Angeklagte habe nicht hinreichend auf den vorausfahrenden Verkehr geachtet. Ob sie Gas und Bremse verwechselt hat, wie im Prozess vermutet wurde, habe nicht festgestellt werden können.

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Bei dem Unfall waren auch zwei Jugendliche schwer verletzt worden. Ein 14-Jähriger und ein 16-Jähriger hatten Schädel- und Hirnverletzungen erlitten und mussten notoperiert werden. Weitere vier Menschen wurden ebenfalls zum Teil schwer verletzt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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