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Karlsruhe: Arzt nach homophobem Tweet beurlaubt

Fragwürdige Äußerungen  

Karlsruher Arzt nach Tweet vorläufig beurlaubt

29.04.2020, 11:50 Uhr | t-online

Karlsruhe: Arzt nach homophobem Tweet beurlaubt. Eine Hand hält ein Handy vor dem Twitter-Logo: Beiträge auf der Plattform können zum Teil eine große Reichweite erreichen.  (Quelle: imago images/Symbolbild/Depo Photos)

Eine Hand hält ein Handy vor dem Twitter-Logo: Beiträge auf der Plattform können zum Teil eine große Reichweite erreichen. (Quelle: Symbolbild/Depo Photos/imago images)

In Karlsruhe ist ein Arzt beurlaubt worden, weil er auf Twitter eine diskriminierende Meinung geteilt haben soll. Der türkischstämmige Mann soll als Herzchirurg an der Helios-Klinik angestellt sein.

Ein Twitter-Beitrag eines Arztes aus Karlsruhe sorgt derzeit für Diskussionen – und das längst nicht mehr nur im Netz. Nachdem der türkische Arzt auf dem sozialen Netzwerk Twitter Homosexualität und Transsexualität als Krankheiten bezeichnet hatte, wurde er von seinem Arbeitgeber beurlaubt, wie die "BNN" berichten. 

Demnach soll der Tweet vom Montagnachmittag am Tag darauf bereits 50.000 Likes gehabt haben und damit eine viel größere Aufmerksamkeit bekommen haben, wie frühere Beiträge des Arztes.

Gegenüber der Zeitung sagte eine Sprecherin der Klink, dass der Mitarbeiter vorläufig beurlaubt wurde.

Der Herzspezialist sei seit mehr als 20 Jahren als Herzchirurg an der Karlsruher Klinik tätig, hieß es. Auf Twitter gab die Helios-Klinik an, den Fall zu prüfen.

Der Tweet ist mittlerweile gelöscht. Der Arzt hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. 

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