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Karlsruhe: Mann stört sich an Kinderlärm und greift mit Pfefferspray an

22 Verletzte  

Mann stört sich an Kinderlärm und greift mit Pfefferspray an

09.08.2021, 12:24 Uhr | dpa, t-online

Karlsruhe: Mann stört sich an Kinderlärm und greift mit Pfefferspray an. Einsatzkräfte stehen an einem Rettungswagen auf dem Parkplatz eines Bürogebäudes im Karslruher Stadtteil Durlach: Bei einer Auseinandersetzung in dem Bürogebäudekomplex sind vermutlich eine oder mehrere Menschen durch Reizgas verletzt worden. (Quelle: dpa/Aaron Klewer/Einsatz-Report24)

Einsatzkräfte stehen an einem Rettungswagen auf dem Parkplatz eines Bürogebäudes im Karslruher Stadtteil Durlach: Bei einer Auseinandersetzung in dem Bürogebäudekomplex sind vermutlich eine oder mehrere Menschen durch Reizgas verletzt worden. (Quelle: Aaron Klewer/Einsatz-Report24/dpa)

In Karlsruhe sind bei einer Veranstaltung in einem Bürogebäude 22 Menschen durch Reizgas verletzt worden. Der Tatverdächtige war wohl von Kindern genervt.

Bei einer Auseinandersetzung in einem Bürogebäudekomplex in Karlsruhe sind vermutlich eine oder mehrere Menschen – darunter auch Kinder – durch Reizgas verletzt worden. 

Nach Angaben eines Polizeisprechers fand in dem Gebäude im Stadtteil Durlach am Sonntagabend eine private Veranstaltung einer Religionsgemeinschaft statt. Hintergrund des Reizgas-Vorfalls dürften Streitigkeiten über Lärmbelästigung durch Kinder gewesen sein, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Ein 43 Jahre alter Tatverdächtiger habe ermittelt werden können.

Demnach hatte sich der Tatverdächtige am Lärm der Veranstaltung gestört, woraufhin es zu einem Streitgespräch kam. Im Anschluss soll der Mann im Flur Pfefferspray versprüht haben.

22 Menschen hätten Reizungen der Atemwege und Augen erlitten, darunter zehn Kinder und ein Jugendlicher. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. 

Hinweise auf einen "fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat" liegen den Angaben zufolge nicht vor. Auch gehe die Polizei nicht davon aus, dass der Verdächtige etwas gegen die Religionsgemeinschaft habe, sagte der Sprecher. "Es war wohl der Kinderlärm der Anlass."

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