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Kiel: Warnstreik im öffentlichen Dienst hat begonnen

Bundesweite Warnstreiks  

Beschäftige der Kieler Stadtwerke gehen auf die Straße

22.09.2020, 11:24 Uhr | dpa

Kiel: Warnstreik im öffentlichen Dienst hat begonnen. Mitarbeiter der Stadtwerke Kiel: In mehreren Bundesländern haben am Dienstag die angekündigten Warnstreiks begonnen. (Quelle: dpa/Frank Molter)

Mitarbeiter der Stadtwerke Kiel: In mehreren Bundesländern haben am Dienstag die angekündigten Warnstreiks begonnen. (Quelle: Frank Molter/dpa)

In Kiel hat Dienstag der angekündigte Warnstreik im öffentlichen Dienst begonnen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten der Stadtwerke Kiel beteiligten sich. Worum geht es ihnen?

In mehreren Bundesländern haben am Dienstag die angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen – so auch in Kiel. Die Gewerkschaft Verdi will mit den Streiks ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen.

An einem ganztägigen Protest bei den Kieler Stadtwerken beteiligten sich 305 Mitarbeiter, wie Verdi-Bezirksgeschäftsführer Manuel Gellenthin der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Das ist mehr als die Hälfte der Beschäftigten."

Menschenkette zum Krankenhaus

Die Teilnehmer machten sich am Vormittag in einer Menschenkette auf den Weg zum Städtischen Krankenhaus. "Die ist bestimmt 700 Meter lang", sagte Gellenthin. Auch den Früh- und den Tagdienst im Städtischen Krankenhaus hatte die Gewerkschaft zu einem Warnstreik aufgerufen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtwerke kamen sie vor dem Krankenhaus zusammen.

Mitarbeiter des Städtischen Krankenhauses und der Stadtwerke Kiel: Sie taten sich zu einem Warnstreik zusammen. (Quelle: dpa/Frank Molter)Mitarbeiter des Städtischen Krankenhauses und der Stadtwerke Kiel: Sie taten sich zu einem Warnstreik zusammen. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Hintergrund der Warnstreiks im Norden ist die ergebnislos gebliebene zweite Runde der Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr pro Monat. Während der Arbeitnehmerseite eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten vorschwebt, soll der Vertrag nach Ansicht der Arbeitgeber bis in das Jahr 2023 gelten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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