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Corona in Schleswig-Holstein: 65.000 Impftermine binnen 40 Minuten weg

Corona in Schleswig-Holstein  

65.000 Impftermine binnen 40 Minuten weg

07.05.2021, 07:12 Uhr | dpa

Corona in Schleswig-Holstein: 65.000 Impftermine binnen 40 Minuten weg. Eine Spritze wird vor dem Schriftzug "Impfung" gehalten (Archivbild): In Schleswig-Holstein waren neue Impftermine schnell vergeben. (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Eine Spritze wird vor dem Schriftzug "Impfung" gehalten (Archivbild): In Schleswig-Holstein waren neue Impftermine schnell vergeben. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Deutschland erhöht das Impf-Tempo weiter. In Schleswig-Holstein wird das Angebot sehr gut angenommen. Viele neu freigeschaltete Termine waren schnell vergeben.

65.000 Termine für eine Erstimpfung in Schleswig-Holstein waren am Donnerstag binnen 40 Minuten vergeben. Das teilte das Sozialministerium am Abend mit. Der "Warteraum", der bereits vor der Anmeldung geschaltet wird, wurde von mehr als 400.000 Geräten – wie Smartphone oder Computer – belegt.

Die verfügbaren Termine seien weiterhin abhängig von der Menge an Impfstoff, die Schleswig-Holstein erhält, hieß es. Dranbleiben soll sich auf jeden Fall lohnen: Bei Terminstornierungen könnten zwischenzeitlich einzelne Termine wieder buchbar sein. Die Termine wurden für Berechtigte der Prioritätsgruppen 1, 2 und erstmals auch 3 vergeben.

Chance in Arztpraxen höher

Bei den Impfungen liegt der Schwerpunkt laut Ministerium bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Daher sei die Chance auf einen Termin in einer Arztpraxis höher als im Impfzentrum. Der Hausärzteverband Schleswig-Holstein rät, dass beispielsweise Personen, die aufgrund ihres Berufes zu Priorität 3 gehören, sich auf der Internetseite ihrer jeweiligen Praxis über die Möglichkeiten einer Registrierung informieren.

Zur dritten Prioritätsgruppe zählen Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Außerdem können sich Patienten mit bestimmten Krankheiten, darunter Herz- oder Immunschwäche, Autoimmunerkrankungen, Diabetes oder chronischen neurologischen Erkrankungen, impfen lassen. In die Prioritätsgruppe 3 fallen überdies Personen in besonders relevanten Positionen bei Polizei, Zoll, Feuerwehr und Katastrophenschutz oder in Justiz und Rechtspflege. Auch Beschäftigte zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel oder in Schulen stehen auf der Liste.

Mehr Flexibilität

Am Donnerstagabend hatten sich die Gesundheitsminister der Bundesländer und der Bundesgesundheitsminister darauf verständigt, dass bundesweit für den Impfstoff von Astrazeneca keine Priorisierung mehr gilt. Die Arztpraxen haben damit mehr Flexibiltät beim Einsatz dieses Präparats. Vorrang sollen in der Regel weiterhin die bisherigen Prioritätsgruppen haben. Die verfügbare Impfstoffmenge sei noch begrenzt, hieß es.

Nach derzeitigem Stand erhielten in Schleswig-Holstein laut Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums bisher 838.040 Menschen mindestens eine Erstimpfung. Das entspricht rund 29 Prozent der Bevölkerung. 287.522 können inzwischen eine Zweitimpfung vorweisen, was einem Bevölkerungsanteil von rund 10 Prozent entspricht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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