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Holstein-Sportchef Stöver: Wir sind "auf einem guten Weg"

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Holstein-Sportchef Stöver: Wir sind "auf einem guten Weg"

15.09.2021, 12:17 Uhr | dpa

Holstein-Sportchef Stöver: Wir sind "auf einem guten Weg". Uwe Stöver

Kiels Sportdirektor Uwe Stöver sieht den Verein nach dem Fehlstart in der Liga wieder im Aufwind. Foto: Martin Meissner/AP Pool/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Geschäftsführer Uwe Stöver sieht den Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel nach den drei Startniederlagen wieder im Aufwind. "Seit dem Spiel in Düsseldorf und dem Abschluss der Transferperiode bin ich optimistisch, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte Stöver den "Kieler Nachrichten" (Mittwoch). Die Kieler haben in den jüngsten drei Begegnungen fünf Punkte geholt, nachdem sie zu Beginn drei 0:3-Niederlagen kassiert hatten.

Die großen Verletzungssorgen mit zuletzt acht Ausfällen will Stöver nicht auf die gesteigerte Trainingsintensität zurückführen. "Die Trainingsinhalte gingen und gehen nicht über das seriöse Maß der Belastungssteuerung hinaus. Was stimmt, ist, dass mehr Pfeffer, mehr Konzentration und Leidenschaft in den Einheiten ist", sagte er.

Über den Versuch, die Abgänge der Leistungsträger Jae-Sung Lee, Janni Serra, Jannik Dehm und Jonas Meffert zu kompensieren, meinte der Sportchef: "Ja, ich bin zufrieden mit unserer Transferpolitik, weil ich vom Potenzial unserer Neuzugänge absolut überzeugt bin." Die meisten Profis sind über diese Saison hinaus an die KSV gebunden: 14 Spieler bis 2023, sechs bis 2024, einer bis 2025.

"Die personelle Fluktuation dürfte in den kommenden Jahren somit geringer ausfallen. Diese Stabilität bietet eine gute Perspektive", sagte Stöver. "Schon heute können wir selbst bei der aktuellen Ausfallliste jederzeit Spieler einwechseln, ohne Qualität zu verlieren. Das ist ein gutes Zeichen."

Bei den Vertragsverhandlungen mit Trainer Ole Werner sieht Stöver keinen Grund zur Eile. "Wir befinden uns in Gesprächen mit einer guten Perspektive. Es gibt aber keinerlei Druck, die Dinge morgen oder übermorgen entscheiden zu müssen. Die sportliche Aktualität hat im Moment sicher für alle Beteiligten Vorrang", sagte er.

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