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Starker November: GĂ€stezahl fast auf Vor-Corona-Stand

Von dpa
21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ostsee
Zwei MÀnner und zwei Frauen laufen im Sonnenschein am Ufer der Kieler Förde entlang. (Quelle: Axel Heimken/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Touristen haben dem Fremdenverkehr in Schleswig-Holstein auch im November einen starken Monat beschert. In dem Monat kamen 419.000 GÀste im nördlichsten Bundesland an, das waren fast so viele wie im November des letzten Vor-Corona-Jahres 2019 (456.000). Das teilte das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mit.

GegenĂŒber dem Vorjahr waren es sogar fĂŒnfeinhalb Mal so viele Touristen. Allerdings war die Zahl der GĂ€ste im November 2020 im Zuge der damals anschwellenden zweiten Corona-Welle binnen Monatsfrist um rund 90 Prozent auf 76.000 eingebrochen. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen nahm im Vergleich zum November 2020 den Angaben nach um 238 Prozent auf 1,56 Millionen zu. Bis einschließlich Juli hatten die diesjĂ€hrigen Zahlen infolge der Corona-Restriktionen noch unter dem 2019er-Niveau gelegen, zum Teil sehr deutlich.

Vom alten Niveau ist der fĂŒr die Wirtschaft im Norden wichtige Fremdenverkehr insgesamt noch immer weit entfernt, wie die Zahlen fĂŒr die ersten elf Monate 2021 zeigen. Insgesamt kamen von Januar bis November 6,27 Millionen GĂ€ste in Schleswig-Holstein an. Das sind zwar 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Vergleich zu 2019 mit mehr als 8,46 Millionen GĂ€sten steht aber unter dem Strich immer noch ein Minus von 26 Prozent.

Die Übernachtungszahlen waren im November ungewöhnlich hoch fĂŒr diesen eher tristen Monat. Mit 1,56 Millionen wurde auch das Niveau im Vor-Corona-Jahr 2019 mit damals 1,48 Millionen Übernachtungen im November deutlich ĂŒbertroffen. Die Zahl der GĂ€ste war zwar geringer, aber wer kam, blieb lĂ€nger.

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"Sechs Monate in Folge ein Plus bei den Übernachtungen - das zeigt erneut die StĂ€rke und AttraktivitĂ€t der Tourismuswirtschaft hier im Land", kommentierte Minister Bernd Buchholz (FDP). Er verwies auf die Rekordzahlen im November 2021. Wenn sich dies verstetige und GĂ€ste weiter die Nebensaison fĂŒr sich entdeckten, wĂ€re das ein Gewinn fĂŒr alle. "Ganzjahrestourismus stĂ€rkt die Wirtschaftsbetriebe und den angespannten touristischen Arbeitsmarkt", sagte Buchholz. "GanzjahresarbeitsplĂ€tze sind nun einmal deutlich attraktiver als SaisonarbeitsplĂ€tze."

In den ersten elf Monaten 2021 habe es zwar noch 3,3 Millionen Übernachtungen weniger als 2019 gegeben, aber 2,5 Millionen mehr als 2020, sagte die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Bettina Bunge. "Die AusfĂ€lle durch 20 Wochen Schließzeit in 2021 werden wir mit dem noch nicht erfassten Dezember nicht mehr kompensieren können." Das Tourismusjahr 2021 sei aber in jedem Fall deutlich besser ausgefallen als 2020.

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