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Skhiri bald weg: 1. FC Köln probt den Ernstfall


Skhiri bald weg: FC probt schon den Ernstfall


12.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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Ellyes Skhiri:Vergrößern des Bildes
Ellyes Skhiri: Der Tunesier wird für den 1. FC Köln nur noch sechs Spiele bestreiten. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Peter Fastl)

Der 1. FC Köln muss gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Ersatz für Ellyes Skhiri finden. Dem gesperrten Tunesier bleiben damit nur noch sechs Spiele im FC-Trikot.

Ellyes Skhiri wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen. Daran bestehen schon seit Monaten keine Zweifel mehr. Der Tunesier sucht eine neue Herausforderung, will den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Dieser ist bei den Geißböcken nicht möglich. Internationale Wettbewerbe und Titelkämpfe können die Kölner dem Mittelfeldspieler auf Sicht nicht bieten.

Das hat auch Steffen Baumgart am Dienstag noch einmal unterstrichen. Auch das FIFA-Urteil mit der einhergehenden Transfer-Sperre habe daran nichts geändert. Zumindest theoretisch hätte der FC sein eigentlich eingeplantes Transfer-Budget in eine lukrative Vertragsverlängerung mit Ellyes Skhiri investieren können. Doch selbst damit hätten die Kölner keine Chance auf Erfolg.

Skhiri für den FC nicht zu ersetzen

"Bei Flaco geht es nicht ums Geld", erklärte der FC-Trainer. "Es geht ihm ums Sportliche. Wenn es ihm ums Geld gegangen wäre, wäre er schon längst weg." Tatsächlich hatte der tunesische Nationalspieler während seiner vierjährigen Zeit beim FC immer wieder Angebote abgelehnt, die zwar finanziell weitaus attraktiver gewesen wären, sportlich jedoch keine Verbesserung dargestellt hätten.

Im Sommer wird der aktuell mit sechs Treffern torgefährlichster FC-Spieler den Verein jedoch ablösefrei verlassen. Für den FC selbst ohne die mögliche Transfer-Sperre ein nicht zu kompensierender Verlust. "Läuferisch und spielerisch ist Ellyes nicht zu ersetzen. Solche Spieler kriegst du nicht kompensiert. Das wird dauern", erklärte Steffen Baumgart.

Am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 werden die Kölner dabei bereits den Ernstfall proben. Gegen die Rheinhessen wird Skhiri aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlen. Personell hat Steffen Baumgart dabei die Qual der Wahl. "Ich habe drei oder vier Möglichkeiten: Dejan Ljubicic, Denis Huseinbasic und Mathias Olesen können die Sechs auch spielen. Ich halte mir alle Optionen offen", sagte der FC-Trainer unter der Woche.

Eric Martel hat seinen Platz sicher

Offen ließ der 51-Jährige dabei auch, ob er überhaupt mit einer Doppelsechs agieren oder doch zum 4-1-3-2-System zurückkehren wird. Sicher ist nur, dass der zuletzt formstarke Eric Martel weiterhin in der Startelf stehen wird. "Eric wird auf der Sechs spielen, das steht fest", machte Baumgart klar. "Wer dann neben ihm spielen wird – und ob wir überhaupt mit einem zweiten Sechser spielen werden, das werden wir erst noch entscheiden."

Überhaupt erst zum dritten Mal in dieser Saison werden die Geißböcke am Samstag in einem Pflichtspiel ohne den 27-jährigen Tunesier auflaufen. Und hoffentlich zum letzten Mal, ehe sich Ellyes Skhiri sechs Spieltage später im Heimspiel gegen den FC Bayern München endgültig aus Köln-Müngersdorf verabschieden wird.

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