Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

B├Âllerwerfer vom Rhein-Derby muss f├╝r Jahre ins Gef├Ąngnis

Von dpa
Aktualisiert am 04.12.2020Lesedauer: 1 Min.
Der Angeklagte sitzt auf seinem Platz im Gerichtssaal: Der B├Âllerwerfer muss nun ins Gef├Ąngnis.
Der Angeklagte sitzt auf seinem Platz im Gerichtssaal: Der B├Âllerwerfer muss nun ins Gef├Ąngnis. (Quelle: Gambarini/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Dutzende Menschen waren durch seinen B├Âllerwurf verletzt worden, nun muss ein Fu├čballchaot f├╝r mehrere Jahre in Haft. Denn das Geschoss hatte eine "besondere Gef├Ąhrlichkeit".

Der B├Âllerwerfer vom Rhein-Derby zwischen dem 1. FC K├Âln und Borussia M├Ânchengladbach im September 2019 ist vom Landgericht in K├Âln zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Aus Sicht des Gerichts hatte der 35-J├Ąhrige den in Deutschland verbotenen B├Âller geplant, im Wissen um die heftige und ohrenbet├Ąubende Detonation gez├╝ndet und durch ein Absperrgitter vor der S├╝dtrib├╝ne in den Stadioninnenraum geworfen.

"Wenn man den B├Âller Leuten direkt vor die F├╝├če schmei├čt und sich selbst sch├╝tzend wegdreht, dann liegt da auch ein gewisses Heimt├╝cke-Element vor", sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegr├╝ndung am Donnerstag. Durch den Knall in der 83. Spielminute wurden laut Urteil 21 Menschen verletzt, darunter zahlreiche Pressefotografen und Ordner. Nicht wenige der Gesch├Ądigten hatten bei ihren Zeugenvernehmungen ausgesagt, nach der Detonation zun├Ąchst an einen Terroranschlag im Stadion geglaubt zu haben.

Weitere Artikel

S├Ąugling hatte Sch├Ądelbruch
Totschlag an Kleinkind in K├Âln ÔÇô junge Mutter wehrt sich gegen Urteil
Eingang am K├Âlner Landgericht (Symbolbild): In K├Âln wehrt sich eine junge Mutter wegen des Urteils zum Totschlag an ihrem Kind.

Alle News aus K├Âln
So aktivieren Sie den K├Âln-Push in Ihrer t-online App
Die t-online.de App auf einem Smartphone.


Zwei Opfern, die in dem Prozess als Nebenkl├Ąger aufgetreten waren, sprach das Gericht Schmerzensgeld in H├Âhe von 4.000 beziehungsweise 5.000 Euro zu. Die beiden M├Ąnner hatten bleibende Sch├Ąden wie teilweisen H├Ârverlust sowie chronischen Tinnitus und Kopfschmerz erlitten. Ein Sprengstoffsachverst├Ąndiger vom Bundeskriminalamt hatte dem B├Âller eine "besondere Gef├Ąhrlichkeit" attestiert. So wies der Gutachter darauf hin, dass Knallk├Ârper dieser Art schon beim Aufsprengen von Geldautomaten benutzt worden seien.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
1. FC K├ÂlnBorussia M├ÂnchengladbachDeutschland

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website