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Kann der 1. FC Köln die großen Bayern zu Fall bringen?

Von Marc Merten

Aktualisiert am 15.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Steffen Baumgart in vollem Einsatz beim Spiel gegen Hertha BSC (Archivbild): Die Kölner gehen selbstbewusst ins Spitzenspiel gegen den FC Bayern München.
Steffen Baumgart in vollem Einsatz beim Spiel gegen Hertha BSC (Archivbild): Die Kölner gehen selbstbewusst ins Spitzenspiel gegen den FC Bayern München. (Quelle: Nordphoto/imago-images-bilder)
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Der 1. FC Köln will nach elf Jahren wieder gegen den FC Bayern München gewinnen: Lange haben die Geißböcke nicht mehr so an sich geglaubt wie im Januar 2021. Ist der Rekordmeister zu knacken? Wenn ja, würde der FC in diesem Spitzenspiel des 19. Spieltags die Liga wieder spannend machen.

Die Top-Teams der Bundesliga sind am 19. Spieltag unter sich: Dortmund (2.) gegen Freiburg (4.), Hoffenheim (3.) bei Union Berlin (7.) und Köln (6.) gegen die Bayern (1.). Einzig Bayer 04 Leverkusen (5.) muss gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte antreten: Borussia Mönchengladbach.

In Köln sieht man es gerne, dass der Erzrivale vom Niederrhein sechs Punkte hinter den Geißböcken liegt. Noch lieber sieht man es, dass die Geißböcke sich dieser Tage tatsächlich als vermeintliches Top-Team fühlen können. Nicht auszudenken, was am Geißbockheim los sein würde, sollte es dem FC am Samstag tatsächlich gelingen den Rekordmeister zu bezwingen.

Die Hinspiel-Niederlage "hat Spaß gemacht"

Die Bayern kommen nach der 1:2-Niederlage gegen Mönchengladbach mit wieder genesenem Personal nach Köln. Angeschlagene Münchner – das weiß man auch beim FC – sind in der Regel am gefährlichsten. Und so wird sich die Mannschaft von Steffen Baumgart warm anziehen müssen, wenn es gegen Lewandowski und Co. geht.

Und doch: Das Selbstvertrauen der Geißböcke ist allenthalben zu spüren. Auch, weil es ihnen schon im Hinspiel beinahe gelungen wäre, die Übermannschaft des letzten Jahrzehnts zu bezwingen. Das unglückliche 2:3 "hat Spaß gemacht", erinnert sich Baumgart. Und es war ein Schlüsselmoment am 2. Spieltag, denn der FC war nach einem 0:2-Rückstand noch einmal zurückgekommen, hatte ausgeglichen und erst spät verloren.

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Die undenkbare Statistik im Fall eines Sieges

"Das Hinspiel hat den Spielern gezeigt, dass man immer wiederkommen kann", sagt Baumgart. "Wir haben gegen die Bayern an uns geglaubt. Das hat den Jungs in der Folge gezeigt, dass du dranbleiben musst. Gerade, wenn du gegen eigentlich bessere Mannschaften spielst". In der Folge verloren die Geißböcke nur noch drei weitere Spiele. Insgesamt haben die Kölner in 18 Bundesliga-Spielen nur einmal häufiger verloren als der Tabellenführer FC Bayern.

Sollte dem FC tatsächlich der Sieg gelingen, wäre diese Statistik ausgeglichen – eigentlich undenkbar, wenn man sich erinnert, wo die Geißböcke herkommen. Überdies hätten die Kölner damit auch die Meisterschaft wieder spannender gemacht und würden mit 31 Punkten nach 19 Spieltagen in Sphären vordringen, die über andere Ziele nachdenken ließen als über den Abstand zu den Abstiegsrängen. Doch Baumgart denkt längst weiter.

"Den Abstand zu den Bayern verringern"

"Wir wollen uns verbessern", sagt der 50-Jährige, der längst den sportlichen Takt am Geißbockheim vorgibt. "Das heißt: Wir versuchen den großen Abstand, den wir zu den Bayern haben, geringer werden zu lassen. Das hört sich im ersten Moment wild an. Das ist mir auch klar. Im zweiten Moment geht es aber genau darum, sich an denen zu messen, die es über Jahre sehr gut gemacht haben". Die Vorgabe ist klar: Am Samstag mag es nur um drei Punkte gehen. Perspektivisch soll es für den FC aber in eine gänzlich andere Richtung als Verein gehen – und zwar genau dahin, wo man aktuell steht.

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Das hat sich der FC-Vorstand zum Ziel gesetzt, und das hat auch Baumgart schon vor der Saison vorgegeben, indem er sagte, er wolle "mehr Spiele gewinnen als verlieren". Wem dies im Laufe einer Saison gelingt, der spielt immer in der oberen Tabellenhälfte mit. Das ist ein Naturgesetz der Bundesliga. Nach 18 Spieltagen liegt der FC auf Kurs – mit sieben Siegen und nur vier Niederlagen. Am Samstag soll der 8. Sieg folgen.

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