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Post-Warnstreik auch in Leipzig und Halle – Zusteller legen Arbeit nieder


Zusteller legen Arbeit nieder
Post-Warnstreik auch in Leipzig und Halle

Von t-online, anra

26.01.2023Lesedauer: 2 Min.
VerdiVergrößern des BildesLinda Strunz von Verdi vor dem Volkshaus: "Am Freitag und Sonnabend streiken bis zu 500 Brief- und Paketzusteller in und um Leipzig" (Quelle: NEWS5 / Grube)
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Rund um Leipzig und Halle legen Postangestellte die Arbeit nieder. Die Menschen müssen sich besonders am Freitag und Sonnabend auf Einschränkungen einstellen.

Heute kommen die Briefe noch, morgen wird es Ausfälle geben: Das ist die Kurzversion der Auswirkungen des Poststreiks in der Region Leipzig. Seit Donnerstagfrüh streiken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post deutschlandweit – und auch in der Region Leipzig/Halle. Der Ausstand wird bis Sonnabend anhalten.

Dies geht unter anderem aus Mitteilungen der Gewerkschaft Verdi hervor. Demnach befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zu 5.000 Beschäftigte in einem Warnstreik. Bei Leipzig betrifft dieser unter anderem das Brief- und Paketzentrum Radefeld. In Halle ist für den Nachmittag eine große Kundgebung mit hunderten Streikenden geplant.

Post in Leipzig: Freitag und Sonnabend wird Zustellung bestreikt

Ganztägig bestreikt werden von Donnerstag an Niederlassungen in Magdeburg, Erfurt, Leipzig, Halle, Dresden, Zwickau und Chemnitz.

"Seit Donnerstag, 0 Uhr, sind die Kolleginnen und Kollegen im Briefzentrum Radefeld im Streik", sagte Linda Strunz von Verdi Leipzig zu t-online. Am Freitag und Sonnabend werden die Zusteller von Briefen und Paketen streiken. Strunz spricht von "400 bis 500 Brief- und Paketzustellern in der Region Leipzig", die dann die Arbeit niederlegen.

Das bedeutet konkret: Am Donnerstag werden Briefe und DHL-Pakete noch ankommen, am Freitag und am Sonnabend wird es in der Zustellung von Briefe und Paketen mindestens deutliche Lücken geben.

Poststreik: Verdi fordert 15 Prozent mehr Engelt

Verdi befindet sich in Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post AG. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 15 Prozent mehr Entgelt für die Angestellten. Zudem soll die Ausbildungsvergütung um 200 Euro angehoben werden. Anfang Februar startet die dritte und letzte Verhandlungsrunde, darum erhöht die Gewerkschaft jetzt den Druck.

Normen Schulze, Verdi-Streikleiter für die drei südostdeutschen Bundesländer, begründet den Ausstand so: "Die Arbeitgeber haben in der zweiten Tarifverhandlungsrunde keinerlei Bereitschaft gezeigt, die Reallohnverluste der Beschäftigten auszugleichen, obwohl der Konzern für 2022 einen Rekordgewinn von 8,4 Milliarden Euro erwartet."

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Linda Strunz von Verdi
  • Reporter vor Ort am Streikposten am Volkshaus Leipzig
  • Mitteilung von Verdi per Mail
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