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Leipzig: Erneut Hunderte Demonstranten – Polizei soll Journalisten gedroht haben

"Corona-Info-Bustour" in Leipzig  

Hunderte versammeln sich erneut gegen Corona-Maßnahmen

08.11.2020, 17:32 Uhr | t-online

Leipzig: Erneut Hunderte Demonstranten – Polizei soll Journalisten gedroht haben. c (Quelle: imago images/U.J. Alexander)

Großdemo in Leipzig gegen die Corona-Politik: Auch am Sonntag versammelten sich Hunderte Demonstranten. (Quelle: U.J. Alexander/imago images)

Am Sonntag haben sich erneut Hunderte Menschen versammelt, um gegen die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Und zwar im Rahmen einer "Corona-Info-Bustour".

Am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig haben sich am Sonntag erneut Hunderte Menschen zusammengefunden. Grund dafür war die sogenannte "Corona-Info-Bustour", eine angemeldeten Kundgebung gegen die beschlossenen Corona-Maßnahmen. Zuerst berichtete der MDR.

Die Mehrheit soll ohne Mund-Nasen-Bedeckungen und Abstand vor Ort gewesen sein. Das berichten Zeugen auf Twitter. Die Versammlung verlief jedoch friedlich. Es waren Gegendemonstranten und einige Einsatzwagen der Polizei anwesend. 


Weitere Kundgebungen der gleichen Gruppe sollen in Dresden für 15 Uhr und in Görlitz für 19 Uhr angekündigt worden sein. Im Netz stößt die sogenannte "Info-Bustour" auf Kritik. Nachdem am Samstag rund 20.000 Teilnehmer in Leipzig bei einer "Querdenken"-Demo anwesend und die Corona-Schutzauflagen missachteten worden waren, hagelte es heftige Kritik. Und auch am Sonntag wurden die Stimmen lauter. 

Kritik an Polizei

Twitter-Nutzer berichten, dass ein Journalist von der Polizei bei der Berichterstattung behindert worden sein soll. Er war zuvor vermehrt von Demo-Teilnehmern belästigt worden. Die Beamten hätten daraufhin gedroht, ihm den Presseausweis zu entziehen. Das bestätigt auch der Deutsche Journalistenverband (DJV).

"Die Polizei hat die Aufgabe, die Pressefreiheit und die Journalisten zu schützen – auch und gerade, wenn sie im Visier von Nazis und Corona-Leugnern sind", sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Die Polizei Sachsen äußerte sich noch nicht zu dem Vorfall.

Verwendete Quellen:

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