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Mainz/Wiesbaden: Schäden – Salzbachtalbrücke soll gesprengt werden

Neubau soll entstehen  

Wegen Schäden – Salzbachtalbrücke soll gesprengt werden

25.06.2021, 13:02 Uhr | t-online, dpa, nhe

Mainz/Wiesbaden: Schäden – Salzbachtalbrücke soll gesprengt werden. Die Salzbachtalbrücke der A66 (Archivbild): Sie soll gesprengt werden, anschließend soll ein Neubau entstehen. (Quelle: Autobahn GmbH des Bundes)

Die Salzbachtalbrücke der A66 (Archivbild): Sie soll gesprengt werden, anschließend soll ein Neubau entstehen. (Quelle: Autobahn GmbH des Bundes)

Seit etwa einer Woche ist die Salzbachtalbrücke wegen Schäden gesperrt. Nun wurde bekannt gegeben: Sie wird gesprengt und ein Neubau soll entstehen.

Die wegen schwerer Schäden gesperrte Salzbachtalbrücke auf der A66 bei Wiesbaden soll gesprengt werden. Wie die Autobahn GmbH des Bundes am Freitag mitteilt, betreffe das beide Brückenbauteile. An gleicher Stelle soll anschließend ein Neubau entstehen, mit dem vermutlich im Herbst begonnen werden könne. Eine Fertigstellung innerhalb eines Jahres sei danach realistisch, heißt es. Das bisherige Abrisskonzept für den Südteil der Brücke sah vor, das Bauwerk Stück für Stück zurückzubauen.

Die Brücke war am Freitagabend überraschend gesperrt worden, nachdem große Risse, eine 30-Zentimeter-Absenkung im südlichen Brückenbauteil und heruntergestürzte Betonteile entdeckt wurden. Täglich sind an Werktagen rund 80.000 Fahrzeuge über die 300 Meter lange Brücke gefahren. Durch die Sperrung kam es in den vergangenen Tagen zu Verkehrseinschränkungen im Großraum Wiesbaden-Mainz.

Diese sollen nun entzerrt werden. Alle Umleitungen werden über dynamische Anzeigetafeln ausgewiesen. Laut Autobahn GmbH werde es für die B263 sowie die angrenzenden Geh- und Radwege einen Bypass in beide Fahrtrichtungen geben. Die B263 wird über die Anschlussstelle Wiesbaden-Mainzer Straße und die A66 über den geöffneten Mittelstreifen geführt. Die Autobahnzufahrt an der Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich wird in Fahrtrichtung Rüdesheim vereinfacht. Außerdem gilt künftig ein Verbot für Lkw über 3,5 Tonnen, um die Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich zu entlasten.

Die Autobahn GmbH erwartet durch die Fertigstellung des Neubaus außerdem eine frühere Auflösung der verkehrlichen Behinderungen im Zuge der A66. Zunächst gehe es aber darum, für die Stabilisierung der abgesackten Südbrücke zu sorgen, um weitere unkontrollierte Bewegungen zu verhindern.

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