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Lewentz: Im Ahrtal kam alles Ungünstige zusammen

Mainz  

Lewentz: Im Ahrtal kam alles Ungünstige zusammen

22.07.2021, 13:20 Uhr | dpa

Lewentz: Im Ahrtal kam alles Ungünstige zusammen. Roger Lewentz

Roger Lewentz, Landesvorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz spricht. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat bisher keine Hinweise, dass bei der Hochwasserkatastrophe die Warnketten nicht funktioniert haben. "Es kam alles zusammen, was an ungünstigen Umständen überhaupt zustande kommen konnte, in diesem kleinen Ahrtal", sagte Lewentz am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Landtagsausschüssen in Mainz. "Die Situation ist eine solche Ausnahme, die die Bundesrepublik noch nicht erlebt hat." Für solche Situationen sei ein völlig neues Warnsystem notwendig.

"Katwarn scheint funktioniert zu haben, solange es Warnungen aussprechen konnte", sagte Lewentz. Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, Nina, allerdings "war wohl nicht einsatzfähig", warum wisse er nicht. Es habe auch Warnungen über die Medien gegeben.

In einigen Orten seien Sirenen zu hören gewesen, der Geräuschpegel der Wassermassen sei nach Aussage von Feuerwehrleuten aber so hoch gewesen, dass diese wahrscheinlich nicht überall wahrgenommen worden seien. Und: "Wir alle denken, wenn die Sirene geht, wird die Feuerwehr alarmiert." Das System stamme noch aus der Zeit der "einfachen Fensterverglasung" und müsse an die Gegenwart angepasst werden.

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