Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Ministerin Binz rÀt zur Messung von Breitbandgeschwindigkeit

Von dpa
30.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Katharina Binz
Katharina Binz (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) spricht. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die rheinland-pfĂ€lzische Verbraucherschutzministerin Katharina Binz (GrĂŒne) hat die BĂŒrger aufgefordert, die Breitbandgeschwindigkeit ihrer InternetanschlĂŒsse zu messen. Wenn diese geringer sei als vertraglich vereinbart, könnten alle von diesem Mittwoch (1. Dezember) an vom Minderungsrecht Gebrauch machen und weniger bezahlen. Allerdings sollten die Verbraucher vorher unbedingt mit ihrem Anbieter sprechen. "FĂŒr mich ist die neue Regelung ein großer verbraucherpolitischer Schritt", sagte Binz. "Endlich haben die Verbraucherinnen und Verbraucher ein Druckmittel ihre Rechte durchzusetzen."

"Nutzen Sie das Angebot der Bundesnetzagentur und prĂŒfen Sie, ob Ihr Anschluss wirklich das liefert, was Sie laut Vertrag erhalten und bezahlen sollen", forderte die GrĂŒnen-Politikerin. Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG), die zu großen Teilen an diesem Mittwoch in Kraft trete, erhielten die Verbraucherinnen und Verbraucher das Minderungsrecht. Die Bundesnetzagentur bietet fĂŒr die Messungen eine App unter: https://breitbandmessung.de/desktop-app.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband habe im Herbst mit Daten der Bundesnetzagentur ausgerechnet, dass die BĂŒrger anbieterĂŒbergreifend teilweise jeden Monat zweistellige BetrĂ€ge zu viel bezahlten, weil sie beispielsweise weniger als 50 Prozent der vereinbarten Download-Geschwindigkeit erhielten.

BestĂ€tigen die Messungen, dass das Internet zu langsam ist, stĂŒnde den Verbrauchern jetzt - neben dem KĂŒndigungsrecht - das Minderungsrecht zu. "Wer beispielsweise nur die HĂ€lfte der vertraglichen vereinbarten Internetgeschwindigkeit erhĂ€lt, zahlt auch nur die HĂ€lfte des vertraglich festgelegten Entgelts." Die Kunden sollten allerdings "niemals selbststĂ€ndig und ohne vorherige Absprache mit dem Anbieter die monatliche Rechnung kĂŒrzen", mahnte Binz. "Dies fĂŒhrt in den meisten FĂ€llen zu unnötigen Komplikationen in der Abrechnung."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Themen
BundesnetzagenturBĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website