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Heidel: Kein Unmut gegen├╝ber Augsburg wegen Spielverlegung

Von dpa
06.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Christian Heidel
Christian Heidel, Sportdirektor von Mainz, gibt vor dem Spiel ein Interview. (Quelle: Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa/dpa-bilder)
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F├╝r den Mainzer Sportvorstand Christian Heidel sind alle Differenzen mit dem FC Augsburg wegen der coronabedingten Spielverlegung beigelegt. "Vieles, was wir ├╝ber die damalige Situation in den Medien lesen konnten, war kompletter Unsinn", sagte der Manager des Fu├čball-Bundesligisten FSV Mainz 05 der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe) vor dem Nachholspiel der beiden Clubs am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) in Augsburg. Die Partie war im M├Ąrz verschoben worden, weil Mainz 20 Corona-F├Ąlle zu beklagen hatte.

"Wir haben dem FC Augsburg nichts vorgeworfen", sagte Heidel. "Wir haben einzig dem Wunsch auf Einsicht in unseren Antrag auf Spielverlegung mit s├Ąmtlichen medizinischen Daten unserer Spieler nicht entsprochen", erkl├Ąrte der Sportvorstand. "Eine solche Einsichtnahme w├Ąre ein Novum gewesen, das auch aus rechtlichen Gr├╝nden v├Âllig ausgeschlossen w├Ąre." Heidel: "Andere Vorw├╝rfe wurden von offizieller Augsburger Seite uns gegen├╝ber weder explizit ge├Ąu├čert noch an uns herangetragen."

Heidel betonte, dass die Spielverlegungen trotz der Debatte um Freitestungen unumg├Ąnglich gewesen seien. "Wir w├╝rden ganz sicher wieder so handeln, denn die Gesundheit unserer Spieler steht an erster Stelle", versicherte er. Alle seien nach der Freitestung in der Uni-Medizin Mainz untersucht worden. "So unterschiedlich wie das Virus die Spieler belastet hat, so unterschiedlich fielen auch die Ergebnisse dieses Return-To-Play-Checks aus. Ein Spieler hat bis zum heutigen Tag Trainingsverbot aufgrund einer Herzmuskelentz├╝ndung", sagte der Mainzer Sportchef.

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