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Tödliche Autofahrt: Beschuldigte muss in Psychiatrie

Münster  

Tödliche Autofahrt: Beschuldigte muss in Psychiatrie

16.04.2021, 17:25 Uhr | dpa

Tödliche Autofahrt: Beschuldigte muss in Psychiatrie. Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Das Schwurgericht Münster hat am Freitag eine psychisch kranke Frau nach einer tödlichen Autofahrt im Münsterland für unbestimmte Zeit in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen. Die 44-jährige Deutsche hatte zugegeben, im September 2020 mit ihrem Auto ziellos durch die Gegend gefahren zu sein und dabei mehrere Radfahrer verletzt zu haben. Ein 47-jähriger Mann, der auf seinem Rennrad frontal erfasst wurde, war noch an der Unfallstelle an den Folgen schwerer Verletzungen gestorben.

Eine Verurteilung der Beschuldigten wegen Mordes war aus Sicht des Gerichts jedoch nicht möglich. Die Frau leidet seit längerer Zeit an einer schweren psychischen Erkrankung. Ein Gutachter hatte ihr für den Zeitpunkt der Tat daher Schuldunfähigkeit attestiert.

Vor dem tödlichen Zusammenstoß mit dem Rennradfahrer hatte die 44-Jährige ein Ehepaar, das mit E-Bikes unterwegs war, von den Rädern gerammt. Eine weitere Frau konnte sich laut Staatsanwaltschaft nur mit einem beherzten Sprung zur Seite davor retten, ebenfalls von dem Auto erfasst zu werden. Die Beschuldigte war schließlich mit ihrem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt und hatte dabei selbst schwere Verletzungen erlitten.

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