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Hoher Juli-Verbrauch von Bodenseewasser


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Hoher Juli-Verbrauch von Bodenseewasser

Von dpa
Aktualisiert am 08.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Blick vom Hafen auf alte historische Gebäude am Bodensee in der Stadt Konstanz in Deutschland: Der größte Binnensee Deutschlands ist nicht nur ein beliebtes Touristenziel, sondern auch für die Wasserversorgung wichtig.
Blick vom Hafen auf alte historische Gebäude am Bodensee in der Stadt Konstanz in Deutschland: Der größte Binnensee Deutschlands ist nicht nur ein beliebtes Touristenziel, sondern auch für die Wasserversorgung wichtig. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Firn)
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Der Bodensee versorgt Millionen Menschen in Baden-Württemberg mit Trinkwasser. Im Juli war der Verbrauch sehr hoch, allerdings besteht kein Mangel.

Trotz Hitze und länger ausbleibender Regenfälle spendet der Bodensee weiterhin mehr als genug Trinkwasser. Mit 11,5 Milliarden Kubikmetern fließe hundertmal mehr Wasser in den See, wie die Bodensee-Wasserversorgung entnehme, teilte eine Sprecherin des Zweckverbands am Montag in Stuttgart mit.

Bis zu 670 Millionen Liter darf der Zweckverband täglich aus dem See entnehmen. Auf den Pegel hat das keinen messbaren Einfluss. Im Durchschnitt verdunste durch die Sonneneinstrahlung doppelt so viel, wie fürs Trinkwasser entnommen werde – bei 48 Milliarden Kubikmeter Wasser im See.

Den höchsten Wasserverbrauch verzeichnet der Verband meistens im Juli. In diesem Jahr lag der Verbrauch in dem Monat bei 13,2 Millionen Kubikmetern Wasser – und durchschnittlich 426.000 Kubikmeter am Tag. Der bislang höchste Tagesverbrauch in diesem Jahr war am 20. Juli mit 503.733 Kubikmetern. Am meisten Wasser an einem Tag rauschten mit 531.000 Kubikmetern am 8. August 2003 durch die Rohre der Bodensee-Wasserversorgung.

Zweckverband mahnt vernünftigen Umgang an

Der Zweckverband liefert Trinkwasser an rund 320 Städte und Gemeinden im Südwesten mit vier Millionen Einwohnern. Trotz der großen Menge an verfügbarem Trinkwasser aus dem See plädiert der Zweckverband für einen vernünftigen Umgang damit.

So sollte etwa der Garten besser mit Regenwasser gegossen werden statt mit aufbereitetem Trinkwasser. Dies sei sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht sinnvoll sowie auch mit Blick auf diejenigen, die auf Fernwasser angewiesen seien. Über Leitungen werden auch viele Städte fernab vom See versorgt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Michael Ströbel
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